Bruce Katz Band - Mississippi Moan
Die Bruce Katz Band mag vielleicht nur Blues-Insidern bekannt sein, doch erstaunlich viele Musikfreunde werden den Organisten und Pianisten von Ronnie Earl und Mighty Sam McClain schon oft gehört haben und sein energetisches Spiel mit massivem Einsatz der Bassläufe hat viele Anhänger. Die gesamte Band lebt den Blues und als Gastsänger hören wir Mighty Sam McClain.
|
Randy Newman - 12 Songs
Randy Newman hat es sich auch auf seinem zweiten Album aus dem Jahr 1970 nicht leicht gemacht. Die Songs handeln von eher unsympathischen Charakteren wie untreuen Ehefrauen, Alkoholikern, Rassisten und Betrügern und eigneten sich damit überhaupt nicht für die Radiosender der 70er Jahre in den USA. Dem entsprechend erfolglos war das Album auch im Verkauf. Gleichzeitig bieten die blueslastigen Songs eine Eindringlichkeit und Intimität wie sie auf anderen Produktionen nur selten zu finden sind.
|
Sam Cooke - Night Beat
Sam Cooke wird häufig als Erfinder der Soul Musik und der wahrscheinlich beste Soul Sänger des 20. Jahrhunderts beschrieben. Er war der erste Schwarze US-Musiker der es schaffen sollte die Weiße Mittelklasse zu begeistern und dennoch wurde ihm nicht vorgehalten seine Seele zu verkaufen. Er schrieb auch Geschichte als der erste schwarze Musiker, der sein eigenes Aufnahmestudio und sein eigenes Label besitzen sollte. Night Beat wurde sein ultimativer Durchbruch und die Songs dieses Albums sind bis heute im Radio zu hören.
|
Joe Walsh - The Smoker You Drink, the Player You Get
Joe Walsh ist nicht unbedingt jedem Musikfreund ein Begriff, da nicht jedem klar ist, dass es sich hier um den Gitarristen der Eagles seit dem legendären Album „Hotel California" handelt. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1973 war sein zweites Solo-Projekt und dank des Hits „Rocky Mountain Way" sogar ein veritable Charterfolg für einen Blues-Rocker. Das ganze Album besteht aus überzeugenden Einzelsongs ohne nur eine schwache Nummer.
|
John Mayall with Eric Clapton - Blues Breakers
"Clapton is God" stand als Graffiti auf Londoner Hausmauern zu lesen nachdem John Mayall mit Eric Clapton an der Gitarre das Album Blues Breakers veröffentlicht hatte. Das Album aus dem Jahr 1966 wird heute als das wichtigste englische Blues-Album der 60er bezeichnet und entstand nach einem Jahr gemeinsamer Konzerte. Dabei gelang es die Energie der Live-Events auch im Studio einzufangen und das Album legt ein enormes Tempo vor.
|
Terry Evans - Come to the River
Unter der Ägide der Firma Audioquest wurde 1997 dieses Album voll analog in den Ocean Way Studios in Hollywood aufgenommen. In eben diesen Studios wurde das Projekt "XRCD" maßgeblich entwickelt und selbst Produzent Joe Harley geht dort heute noch ein und aus. Was lag also näher als die fetzige Bluesaufnahme von Terry Evans mit Ry Cooder an der Gitarre jetzt endgültig in die ultimative Form zu bringen?
|
Eileen Farrell – Eileen Farrell Sings Torch Songs
Eileen Farrell war ebenso eine authentische Jazz- und Blues-Sängerin wie erfolgreiche Sopranistin an der Oper. Wohl fühlte sie sich aber weniger am Theater als auf Konzertbühnen, im Radio und im Aufnahmestudio.
|
Kronos Quartet - In Formation
Ein Streichquartett, das Blues spielt? Genau, und zwar maßgeschneidert für die Erfolgsmusiker! Dies ist die erste Aufnahme des Kronos Quartet, das später durch sein Album „Kronos Quartet Plays Music of Thelonious Monk“ einem breiteren Publikum bekannt wurde.
|
Lightnin' Hopkins: Goin' Away
Nur wenige Aufnahmen des Sängers und Gitarristen Sam "Lightnin" Hopkins sind einem anspruchsvollen Hörer heute noch zumutbar. Doch bei dieser Unplugged-Session mit dem Drummer Leonard Gaskin und dem Kontrabassisten Herbie Lovell stimmt einfach alles, das Trio improvisiert in bester Spiellaune. Und die JVCXR-Überspielung dieses legendären Tondokuments ermöglicht ein noch tieferes Verständnis für diese große Blues-Persönlichkeit.
|
Kenny Burrell: Soul Call
Schon bei erscheinen des Ursbrungsalbums 1964 galt Kenny Burrell als einer der am meisten bewunderten Jazz Gitarristen. In dieser kleinen Besetzung mit Will Davis (Piano), Martin Rivera (Bass), Bill English (Schlagzeug) und Ray Baretto (Conga) ist ein deutlicher Blues einschlag zu hören.
|