Pied Piper
Dieses Album enthält verträumte Zusammenspiele von Mike Garson am Piano und Jim Walker an der Querflöte. Garson gilt als der vielseitigste heute aktive Pianist und spielte mit so unterschiedlichen Stars wie Herbie Hancock, Bill Evans und David Bowie. Walker war ursprünglich Mitglied der Los Angeles Philharmonic und ist heute der wohl am meisten vertretene Flötenmusiker wenn es um Filmmusik geht und hat in mehr als 500 Produktionen mitgewirkt.
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Lee Morgan - Tom Cat
Wenn ein großes Label im Jahr 1964 ein Album mit Starbesetzung aufnimmt und dieses erst im Jahr 1980 veröffentlicht wird, dann ist etwas schief gelaufen. So auch in diesem Fall. BlueNote war Opfer des eigenen Erfolges mit dem Lee Morgan Album Sidewinder geworden und alle Energie wurde investiert um ein weiteres Album zu finden, dass es in die Pop-Charts und in die Vorabend-TV-Serien schafft. Darüber wurde das wesentlich komplexere Album Tom Cat schlichtweg vergessen.
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Dextor Gordon - Doin' Allright
Dexter Gordon gab nach langen Drogenproblemen Anfang der 60er Jahre sein Comeback bei BlueNote und mit "Doin' Allright" lief es in der Tat recht gut. Der frisch geläuterte kam mit enormer Spielfreude und gebremster Melancholie zurück in die Szene und 1961 wurde dieses Erfolgsalbum veröffentlicht.
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Nat King Cole – Love is the Thing
Nachdem das Nat King Cole Trio als Jazzcombo über Jahre erfolgreich waren, forcierte das Label Capitol Records die Solokarriere von Nat King Cole. Mit ergreifenden Balladen als romantisch eleganten Blues mit einem Streichorchester im Hintergrund, arrangiert und geleitet von Gordon Jenkins, war das 1957 erschienene Album "Love is the Thing" nicht minder erfolgreich und wurde im selben Jahr Nummer eins der Billboard Charts. Allein der Titel „When I fall in Love" ist seitdem auf fast hundert Alben aufgetaucht, die Coverversionen nicht mitgerechnet, und lässt Sie wie das ganze Album fantasievoll in Erinnerungen vergangener Jahre schwelgen.
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Nat King Cole – The Very Thought of You
Dieses Album aus dem Jahr 1958 unterstreicht einmal mehr die reizvoll sehnsüchtigen Interpretationen der Liebeslieder aus den 50er Jahren. Wer hier jazzigen Hintergrund, wie mit dem Nat King Cole Trio erwartet, wird mit einer mehr als einfühlsamen warmen Stimme des 40 jährigen Nat King Cole überrascht. Seine Balladen auf diesem Album unterstützt durch ein verträumtes Streichorchester unter Gerry Jenkins laden Sie in die Verliebtheit der 50er Jahre ein.
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Ben Webster - See You at the Fair
Ben Webster galt als einer der der drei großen Swinger unter den Tenor-Saxophon Spielern. Neben Coleman Hawkins, seinem größten Einflussgeben und Lester Young bot er einen ruppigen und kräftigeren Stil, der sich bei Balladen zum schnurren einer zufriedenen Katze ändern konnte. Ben Webster hatte schon mit Duke Ellington gespielt und dieses Album aus dem Jahr 1964 sollte sein letzten US-Werk sein, denn dort galt sein Spiel als altmodisch im Vergleich zu den vielen jungen und deutlich experimentelleren Tenor-Saxophonisten der 60er Jahre.
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Charles Mingus – Mingus, Mingus, Mingus, Mingus, Mingus
Bassist Charles Mingus galt zu seinen Lebzeiten als unangenehmes Genie. Niemand bezweifelte seine Fähigkeiten am Bass und seine noch viel weiter reichendes Genie als Arrangeur, doch sein Talent einen Streit nicht nur mit seinen Mitspielern, sondern gleich auch noch mit den Zuhörern eines Live-Konzerts zu suchen, hielt viele Menschen auf Abstand. Wenn Charles Mingus alles endlich zu seiner Zufriedenheit hatte, wie bei dieser Aufnahme aus dem Jahr 1963, dann waren die Ergebnisse in der Tat phantastisch.
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John Coltrane – Coltrane
John Coltrane änderte seine Spielweise im Laufe seiner vergleichsweise kurzen Karriere so häufig und so radikal, dass mitunter schwierig ist, ihn auf frühen Aufnahmen an denen er als Mitmusiker teilnahm, wiederzuerkennen. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1962 war die dritte für das Impulse Label und markiert eine Phase enormer Kreativität bei der innerhalb weniger Wochen Material für mehrere LPs eingespielt wurden.
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Gil Evans – Out of the Cool
Gil Evans hatte zuvor drei legendäre Alben mit Miles Davis aufgenommen und folgte nun mit Out of the Cool beim Impulse Label. Weniger als Pianist, denn als Arrangeur eines großen Jazz-Orchesters sollte man ihn hier wahrnehmen. Die teilweise aus seiner Feder stammenden Kompositionen erreichten eine enorme musikalische Dichte und die Aufnahme stellt dynamische Limitierungen des Aufnahmejahrs 1961 in Frage.
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Kenny Burrell – Midnight Blue
Gitarrist Kenny Burrell hat seine präzise Spielweise über die Jahre weniger verändert als manch anderer Kollege. Vielleicht musste er dies auch schlichtweg nicht, denn er war einer der begehrtesten Session-Musiker seiner Zeit und hat mit praktisch allen Größen des Jazz zusammen gespielt. Midnight Blue aus dem Jahr 1963 wurde sein bekanntestes Album für das BlueNote Label. Gleichzeitig auch eines der am Besten klingenden Werke der damaligen Zeit.
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