Kenny Drew - Undercurrent
Pianist Kenny Drew hat in seiner langen Karriere nur zwei Aufnahmen als Bandleader für BlueNote veröffentlicht und diese sechs Kompositionen des Meister des Be-Bob erschienen 1961 mit Veröffentlichungsnummer 84059. Kurz nach diesen Aufnahmen sollte Drew nach Europa ziehen und häufig wird Undercurrent als sein bestes Album der amerikanischen Zeit bezeichnet. Trotz des eher gemächlich klingenden Titels ist es ein Feuerwerk des harten Bob und die Besetzung mit der jungen Truppe an BlueNote-Stars passt hervorragend.
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Jackie McLean – Swing, Swang, Swingin’
Jackie McLean sollte in den Jahren 1959 bis 1967 nicht weniger als 21 Alben bei BlueNote veröffentlichen und sich dabei vom Bop zum Freestyle bewegen. Bei dieser frühen Aufnahme aus dem Jahr 1960 aus der Bop-Phase hält er sich jedoch an Standards des Genres. Das Album wurde 1959 durch Rudy van Gelder aufgenommen und erschien als BlueNote 84024.
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Lee Morgan - Candy
Angeblich ist Jugend ja bei den Jugendlichen verschwendet. In ganz seltenen Ausnahmefällen gibt es junge Leute wie Lee Morgan, der mit 20 Jahren hier sein fünftes Album als Bandleader präsentiert. Das Album erschien ursprünglich als BlueNote-Veröffentlichung 1590 im Jahr 1959 und sollte das einzige Album von Lee Morgan mit einem Quartett bleiben. Der Junge muss sich wie im Süßwarenladen vorgekommen sein.
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Horace Parlan – On the Spur of the Moment
Ursprünglich im Jahr 1961 erschien mit der Blue-Note-Veröffentlichungsnummer 84074 dieses Album, auf dem Pianist Horace Parlan mit beiden Turrentine-Brüdern spielt. Das ist jedoch nur ein Teil der Magie dieser Aufnahmen. George Tucker und Al Harewood hatten zu diesem Zeitpunkt schon so lange mit Horace Parlan als Rhythmus-Gruppe gespielt, dass sie praktisch als Einheit fungierten und das Album fokussierte sich auf den Rhythmus des Hard-Bop.
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Patrcia Barber - Companion
Diese Live-Aufnahme hat alles, was man von Patricia Barbers Studioalben bereits erwartet - und dann noch etwas mehr Atmosphäre. Es ist sofort spürbar, dass eine musikalische Heimkehr stattfindet. Das Chicago Girl kommt zurück in den Club, in dem sie zu einer festen Größe unter den Jazz-Vokalisten herangereift ist. Ihr Stil ist zum einen elegant und zum anderen durchaus modern. Modern Cool eben und dabei dennoch passend für eine Jazzkneipe in Chicago.
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Patricia Barber - Modern Cool
Die Pianistin und Vokalistin Parcia Barber gehört heute zu den bekanntesten Größen des modernen Jazz. Mit diesem Album begeisterte sie nicht nur Fans des Jazzgesangs, sondern auch Anhänger des erdigeren Jazz. Ihre Stimme ist berauschend und vollbringt Kunststücke, die man auf einem Album mit so eingängigen Titeln nicht erwartet hätte. Von klassischen Gedichten, etwa von E.E. Cummings, bewegt sich Patricia Baber zu spannenden Beobachtungen der modernen Gesellschaft.
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Rob Wasserman – Duets
Rob Wasserman gilt als einer der herausragenden Kontrabassisten der Neuzeit. Obwohl klassisch an der Violine ausgebildet, wechselte er mit 20 Jahren an den Bass und spielt seitdem mit Künstlern wie Elvis Costello oder Rickie Lee Jones regelmäßig zusammen. Für dieses Projekt kombinierte er Duette mit herausragenden Einzelkönnern wie Aaron Neville oder Bobby McFerrin und so bekannten Künstlern wie Jennifer Warnes und Lou Reed.
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Miles Davis - Kind of Blue
Sollte es jemals die Frage nach dem bekanntesten aller Jazz-Alben bei „Wer wird Millionär" geben, so ist dieses Miles Davis Album aus dem Jahr 1959 ein sicherer Kandidat. Über welches andere Jazzalbum wurden schon gesamte Bücher geschrieben und welches andere Album gibt es in so vielen Ausgaben. Die Band hatte nicht ein einziges Stück durchgespielt, als Davis bei laufendem Band ins Studio bat. Vielleicht mussten Jazz-Schwergewichte wie John Coltrane, Bill Evans, Cannonball Adderly, Paul Chambers und Jimmy Cobb das auch gar nicht. Davis hingegen blieb seinem Ruf als Exzentriker treu und bezeichnete dieses Album als gescheitert.
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The Dave Brubeck Quartet – Time Out
Das Dave Brubeck Quartet spielte dieses Album im Jahr 1959 ein und Columbia Records war anfänglich wenig begeistert. Brubeck hatte sich vom klassischen 3/4 und 4/4 Takt fort gewagt und aktiv neues ausprobiert. Das Ergebnis war enorm erfolgreich und im Gegensatz zur Meinung der damaligen Kritiker auch nicht ein Verrat am Jazz. Oder um es flapsig auszudrücken: Das Album ist richtig gut, obwohl es so viele Menschen mögen. Das Album enthält auch das berühmte Stück Take Five von Paul Desmond.
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Patricia Barber - Café Blue [ReMixed & ReMastered]
Nur wenige Alben werden zu Legenden. Und davon sind noch weniger solche, die eine zuvor recht unbekannte Jazzpianistin mit einem durchwachsenen Repertoire auf dem Titel haben. Patrica Barbers Café Blue ist genau solch eine Scheibe. Die Erstveröffentlichung im Jahr 1994 machte Barber plötzlich zu einer der bekanntesten Jazzsängerinnen und es formte sich eine Fantreue, die man als Kult bezeichnen müsste, wenn die Fangemeinde nicht so groß wäre. Jetzt erscheint unter Leitung des ursprünglichen Produzenten eine neue Doppel-LP in nochmals verbesserter Klangqualität dank einer Neuabmischung von den Multi-Trackbändern der Originalproduktion.
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