John Coltrane and Johnny Hartman
Sowohl Coltrane als auch Hartman waren schon bekannte Stars als sie dieses gemeinsame Album am 7. März 1963 aufnahmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war das John Coltrane Quartett noch nicht mit einem Vokalisten kombiniert worden und Hartmann galt nach dem Ende des Bebop als Teil der aussterbenden Spezies der Jazz-Sänger. Der Song Lush Life gelangte auf diese LP, weil die Band auf der Fahrt zum Studio diesen Song von Nat King Cole gehört hatte.
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Ella Fitzgerald sings the Rodger and Hart Songbook
Ella Fitzgerald war DIE große Dame der populären Musik in den USA und konnte selbst miserable Songs über sich hinauswachsen lassen. Bei wirklich guten Songs jedoch blühte Ella förmlich auf und gab der Musik derartig viel Lebensfreude und Ausdruck mit auf den Weg, dass man glauben könnte, sie erzähle eine Geschichte nur für den einzigen Zuhörer und verriete dabei noch ein paar kleine Geheimnisse.
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Getz Au Go Go
Stan Getz war noch in den 50er Jahren ein Teil des coolen Jazz gewesen, doch hatte er in den 60er Jahren eine maßgeblichen Einfluss auf den Bossa-Nova-Hype in den USA nachdem er mit Getz/Gilberto und dem Song „The Girl from Ipanema" einen Welthit hatte. Auf diese Stilrichtung setzte er mit dem neuen Stan Getz Quartet und Sängerin Astrud Gilberto auf. Der brasilianische Einfluss wurde zurück gedrängt und der Jazz wurde amerikanischer, ohne dabei jedoch seine Schönheit und Lebensfreude einzubüßen.
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Johnny Coles – Little Johnny C
Johnny Coles war nicht nur klein gewachsen, sondern sollte auch nie zu einer echten Berühmtheit werden. Obwohl der jahrelang als Sideman mit Jazzgrößen tourte war ihm nie ein wirklicher Durchbruch als Leader bestimmt und sogar dieses Album unter seinem Namen darf Arrangeur und Pianist Duke Pearson in gleichem Maße zugeordnet werden. Dennoch ist es ein phantastisches Album auf dem der kleine Johnny zeigen darf, dass Miles Davis eben nicht das Maß aller Dinge war, wenn es darum ging beseelt zu spielen.
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Lou Donaldson with the Three Sounds – LD+3
Diese Stereoaufnahme aus dem Jahr 1959 kombinierte zwei eigentlich unabhängige Künstler bei BlueNote. Alt-Saxophonist Lou Donaldson spielte mit den Three Sounds als Begleitband, die selbst als BlueNote Act erst dabei war sich einen Namen zu machen. Die Rhythmussektion hatte schon seit drei Jahren zusammen gespielt und konnte die gegenseitigen Improvisationen schon erahnen, was hervorragend zum bluesigen Spiel von Lou Donaldson passte.
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Johnny Hartman - I just Dropped by to say Hello
Als Limited Edition mit nur 1.000 Exemplaren weltweit erscheint dieses Doppel 45er Album bei ORG. Die Stereo Aufnahme aus dem Jahr 1963 zählt zu den Sternstunden Hartmans, der hier in illustrer Begleitung Standards und Balladen interpretiert. Das Re-Mastering stammt von Analog Guru Bernie Grundman und die beiden 180g LPs kommen in einem besonders stabilen Klappcover.
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Diana Krall - All for You
All for You ist ein Tributalbum an das Nat King Cole Trio und wurde im Jahre 1996 veröffentlicht und somit bevor Diana Krall zum Superstar der Jazz Szene wurde. Trotz der kommerziell später viel erfolgreicheren Alben ist es All for You, das die Kritiker bis heute am stärksten begeistert. Die sehr persönlichen Piano-Interpretationen auf einem Hamburger Steinway mit dezenter Bandbegleitung und geradezu unheimlich präsenter Stimme zeugen von der tiefen Faszination Kralls mit der Arbeit von Nat King Cole als Pianist.
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Diana Krall - When I look in your eyes
Dieses Diana Krall Album aus dem Jahr 1999 war der endgültige kommerzielle Durchbruch für Diana Krall. Das Album wurde nicht nur das bestverkaufte Jazz Album des Jahres, sondern gewann auch die Grammys für "Best Jazz Vocal" und "Best Engineered Album" und es war das erste Mal seit 25 Jahren, dass überhaupt ein Jazz-Album für die Kategorie "Best Record of the Year" nominiert wurde. Die Krall war Mainstream geworden und ihre Musik tauchte plötzlich sogar in Fernsehserien auf.
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Diana Krall - Love Scenes
Das Album Love Scenes erhielt seinen Namen erst nachdem Diana Krall und ihrem Produzenten Tommy LiPuma klar geworden war, dass die gemeinsam ausgesuchten Titel für ein neues Album allesamt Liebeslieder waren. Das bedeutet jetzt keinesfalls schnulzige Streicher, sondern ein zurückgenommenes Jazz-Trio mit einer ansonsten eher kühlen Diana Krall, die hier geradezu emotional wirkt, wenn sie Balladen vorträgt.
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Tina Brooks – True Blue
Der Tenor Saxophonist Tina Brooks gehört zu den häufig übersehenen Künstlern im BlueNote Repertoire. Erst in den Jahren nach seiner Arbeit für BlueNote als er sich als Künstler mit massiven Drogenproblemen längst zurück gezogen hatte wurden seine vier Werke für das Label wirklich bekannt. Dabei gilt True Blue aus dem Jahr 1960 als seine beste Einspielung. Der majestätische Sound seines Saxophons und die Qualität seiner eigenen Kompositionen ließ Second Hand Versionen dieses Albums Höchstpreise erzielen.
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