Ella Fitzgerald & Louis Armstrong - Ella & Louis
Wenn zwei Künstler soweit sind, dass sie ein Album einfach nur noch mit ihren Vornamen betiteln müssen, dann stellen sich keine Fragen mehr. Es wird schon fast unwichtig, dass die Besetzung ansonsten noch aus Oscar Peterson am Piano, Herb Ellis an der Gitarre, Ray Brown am Bass und Buddy Rich am Schlagzeug bestand. Und da diese Aufnahme 1956 auf Band gebannt wurde, ergibt sich die womöglich wichtigste Mono-Aufnahme in der Geschichte des Jazz.
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Rob Wasserman – Duets
Rob Wasserman gilt als einer der herausragenden Kontrabassisten der Neuzeit. Obwohl klassisch an der Violine ausgebildet, wechselte er mit 20 Jahren an den Bass und spielt seitdem mit Künstlern wie Elvis Costello oder Rickie Lee Jones regelmäßig zusammen. Für dieses Projekt kombinierte er Duette mit herausragenden Einzelkönnern wie Aaron Neville oder Bobby McFerrin und so bekannten Künstlern wie Jennifer Warnes und Lou Reed.
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Miles Davis - Kind of Blue
Sollte es jemals die Frage nach dem bekanntesten aller Jazz-Alben bei „Wer wird Millionär" geben, so ist dieses Miles Davis Album aus dem Jahr 1959 ein sicherer Kandidat. Über welches andere Jazzalbum wurden schon gesamte Bücher geschrieben und welches andere Album gibt es in so vielen Ausgaben. Die Band hatte nicht ein einziges Stück durchgespielt, als Davis bei laufendem Band ins Studio bat. Vielleicht mussten Jazz-Schwergewichte wie John Coltrane, Bill Evans, Cannonball Adderly, Paul Chambers und Jimmy Cobb das auch gar nicht. Davis hingegen blieb seinem Ruf als Exzentriker treu und bezeichnete dieses Album als gescheitert.
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The Dave Brubeck Quartet – Time Out
Das Dave Brubeck Quartet spielte dieses Album im Jahr 1959 ein und Columbia Records war anfänglich wenig begeistert. Brubeck hatte sich vom klassischen 3/4 und 4/4 Takt fort gewagt und aktiv neues ausprobiert. Das Ergebnis war enorm erfolgreich und im Gegensatz zur Meinung der damaligen Kritiker auch nicht ein Verrat am Jazz. Oder um es flapsig auszudrücken: Das Album ist richtig gut, obwohl es so viele Menschen mögen. Das Album enthält auch das berühmte Stück Take Five von Paul Desmond.
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Super Trio
Das Super Trio sind Niels Thybo, Bo Stief und Lennart Gruvstedt aus Dänemark, die das ursprüngliche Album unter dem Titel Trio Music 1998 veröffentlichten. Das Trio spielt mit Piano, Bass und Schlagzeug und einer ganzen Menge an Überraschungen wie etwa einer tragbaren Orgel, einer akustischen Bassgitarre und Percussions. Das alles wäre noch kein Grund für Winston MA ein solches Album zu überarbeiten, wäre das ursprüngliche Werk nicht schon hervorragend aufgenommen gewesen und sich auf der Rocky Mountain Audio Show in Denver den Ruf eines Boxenkiller erarbeitet hätte.
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The TBM Sounds!
Dies ist ein Tributalbum an das Label Three Blind Mice und die Person Takeshi „Tee" Fuji. Es enhält eine Selektion der besten Veröffentlichungen des inzwischen geschlossenen Labels aus den Jahren 1974 bis 1987 und sämtliche Aufnahmen wurden von den analogen Bändern überarbeitet. Im Vorwort berichten Winston MA und „Tee" von der Entwicklung des Labels, welchen den Sound des japanischen Jazz maßgeblich geprägt hat und mit Künstlern wie Tsuyoshi Yamamoto auch in Europa erfolgreich war.
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Blues for the Saxophone Club
Der Pianist Jeremy Monteiro hat es inzwischen mit seinen Auftritten beim Montreux Festival und als Produzent von Ernie Watts zu einiger Bekanntheit gebracht. Dieses Album wurde ursprünglich zwischend den Jahren 1988 und 1990 in vielen Etappen in Australien auf Zweispurband gebannt und erst 1997 als HDCD unter dem Label FIM veröffentlicht. Die DXD-Variante bringt jetzt noch mehr Details und Dynamik ans Licht.
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Steve Siu at the Steinway - Somewhere in Time
Die Produktion dieses Albums für Solo-Piano stand unter keinem guten Stern. Während die Aufnahmen im Juni 2002 in einer Kirche in Hollywood hervorragend gelungen waren und man lediglich die leeren Stuhlreihen mit absorbierender Folie überdecken musste um ein angenehmere Hallverteilung zu erreichen, so ging im Mastering vieles gründlich schief und Winston MA entschied sich, das Album nicht zu veröffentlichen. Erst der Zugriff auf die Masterbänder im Jahr 2009 und die Möglichkeit im DXD-Format neu zu mastern brachte den klanglichen Effekt den man von einer FIM Produktion erwarten kann.
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The Oscar Peterson Trio - We get Requests
Es gibt zahlreiche Varianten dieser an drei Tagen eingespielten Sessions von Oscar Peterson, Ray Brown und Ed Thigpen. Einige davon sind recht gut, doch keine schafft es die Wärme des analogen Masterbandes derart zum Hörer zu bringen. Oscar Peterson war immer dafür bekannt, dass er für das Publikum spielt und nicht für sich selber oder andere Musiker. Gerade diese Hingabe an den Zuhörer wird wunderbar transportiert und das Trio swingt begeisternd.
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Getz/Gilberto
Stan Getz und Joao Gilberto sind ein ungleiches Paar. Der New Yorker Sohn ukrainischer Einwanderer Getz und der Brasilianer Gilberto brachten trotzdem mit nur einer einzigen Aufnahme ein bis dahin in den Charts wenig vertretenes Phänomen ganz nach vorne. Später sollte man diese Zeit als den Bossa Nova Wahn bezeichnen und dies war zweifellos sein Höhepunkt. Allein der Hit "The Girl from Ipanema" ist den Kaufpreis wert.
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