The Allman Brothers Band – Eat A Peach
Das Tribut an den verstorbenen Bandgründer Duane Allman hätte nicht ergreifender ausfallen können. At Filmore East brachte der Band gerade den verdienten Durchbruch und erhielt am 15. Oktober 1973 eine Goldene Schallplatte, als Allman 14 Tage später bei einem Motorradunfall ums Leben kam. Die Doppel-LP Eat A Peach ehrt den Musiker mit Songs, die er bereits für das nächste Album aufgenommen hatte, sowie diversen Live-Mitschnitten, die auf dem Vorgänger keinen Platz mehr fanden. Eat A Peach präsentiert die Allman Brothers auf ihrem Höhepunkt und Titel wie Little Martha sind nicht nur anrührend, sondern vor allem der Beweis für Duane Allmans außerordentliches Talent.
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Foreigner – 4
1981 vollzogen Foreigner mit dem Album 4 ihren endgültigen Wandel zum Hardrock, der mit Head Games begann. Kristallene Pop-Rock-Melodien und Balladen, die Feuerzeuge zum Leuchten bringen. Hits wie das wilde, funkige Urgent, das berührende Waiting For A Girl Like You und Juke Box Hero. 4 ist ein Meisterwerk an Präzision und Kraft, produziert von Robert „Mutt“ Lange in makelloser Qualität. Kurz gesagt, 4 hat alles: feurigen Rock n‘ Roll, emotionale Schmachtlieder, synthesizer-unterlegte Popnummern und rowdy-hafte Töne für den Frustabbau.
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Foreigner – Head Games
Mit Head Games setzten die Hardrocker von Foreigner im Jahr 1979 ihre Erfolgsserie fort. Auch das dritte Album der Band wurde, wie schon das Debüt und der Vorgänger, mehrfach mit Platin gekrönt. Mit ihrem melodiösen Rock trafen sie genau den Ton der Teenager aus den Vororten und waren zugleich harmlos genug, um auch deren Eltern zu gefallen. Starke Gitarren, harte Rhythmen, ein kantiger und schlanker Sound machte Foreigner zu einer der gefragtesten Stadionrock-Bands der 80er.
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Billy Joel – An Innocent Man
The Nylon Curtain aus dem Jahr 1982 hatte Billy Joel erschöpft und wenngleich es einige Charthits enthielt, brachte es nicht den kommerziellen Erfolg der Vorgängeralben. Joel entschied, es sei an der Zeit, mal wieder ein Album zu machen, das ihm einfach nur Spaß bereitet. Mit Kompositionen, die an die sorgenlose Musik seiner Kindheit erinnern. Heraus kam 1983 An Innocent Man, das unbeschwerteste und eingängigste Album seiner Karriere, das Klassiker wie The Longest Time, Uptown Girl und Tell Her About It enthält – und Spaß beim Hören ist damit garantiert!
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Bob Dylan - Blonde On Blonde
Das Jahr 1966 brachte einige herausragende Musikveröffentlichungen hervor. Neben den Pet Sounds der Beach Boys oder dem Album Revolver der Beatles erschien auch Bob Dylans Blonde On Blonde, das Musikkritiker als Meilenstein feiern und das vom us-amerikanischen Magazin Rolling Stone auf Platz 9 der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt wurde. Stilistisch in sich geschlossen, scheint Dylans Musik die Zeit zu überwinden, dem Raum die Stirn zu bieten, die Realität außer Kraft zu setzen und dem Zuhörer Wahrheiten über sich selbst zu liefern, die er bislang nicht kannte. Wer sich auf Dylans dunkle, kryptische Texte einlässt, geht auf eine surreale Reise in traumartige Fantasiewelten, von der er möglicherweise verändert zurückkehrt.
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Lynryd Skynryd – Pronounced Leh-nerd Skin-nerd
Die Allman Brothers waren vor ihnen da, doch Lynryd Skynryd sind der Inbegriff des Southern Rock. Die Allman Brothers waren außerordentlich talentierte Musiker, Lynryd Synryd waren Vollblut-Rocker, die mit ihren Songs tief im Lebensgefühl der Südstaaten und den Werten der Arbeiterklasse verwurzelt waren. Sie brachten alles zusammen: Blues, Country, Garage Rock und Südstaaten-Poesie. Im Studio von Al Kooper, der sie nach siebenjähriger Suche der Band nach einem Plattenvertrag in einem Club in Georgia hörte, produzierten sie ein raues und kompromissloses Album. Nur wenige Debütalben klingen vergleichbar selbstsicher, irgendwie bekannt und dann aber doch völlig einzigartig.
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Miles Davis – Four & More
Im Studio verfolgte Miles Davis, insbesondere in den 60er Jahren, fast immer eine konzeptuelle Vision. Das macht Live-Aufnahmen wie Four & More umso wertvoller. Sie präsentiert den legendären Trompeter befreit von thematischen Anforderungen und Beschränkungen, der sich auf der Bühne freispielt mit einem Programm brillanten Materials, das er später zugunsten experimentelleren Spiels vernachlässigte. Intensiv und aggressiv-dynamisch produziert Davis einen wahren Hurrikan in der Philharmonic Hall im New Yorker Lincoln Center an diesem 12. Februar 1964. Pianist Herbie Hancock swingt, Saxophonist George Coleman lässt die Muskeln spielen und alle lassen sich antreiben vom erst 19-jährigen Schlagzeuger Tony Williams.
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Frank Sinatra - Sinatra's Swingin' Session
Sinatra’s Swingin’ Session ist kein Live-Album – doch kommt es mit vergleichbarem Elan und Energie daher. Der Legende nach bat Sinatra während der ersten Aufnahmesession seinen Arrangeur Nelson Riddle, zunächst einmal das Tempo aller Songs anzuheben, die auf der LP erscheinen sollten. Riddle folgte den Anweisungen und heraus kam eine lebhafte, fröhliche, überschwängliche und kurzum wundervoll jazzige Mischung. Das Ergebnis der 1961 bei Capitol Records erschienenen Aufnahme ist eines der schnellsten, swingendsten Sets des Sängers.
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Frank Sinatra - No One Cares
Niemanden kümmert’s, das erzählt uns bereits das Cover des 1959 bei Capitol Records erschienenen Albums No One Cares. Sinatra, abgehalftert und frustriert mit einem Drink an der Bar, ignoriert von den ihn umgebenden glamourösen, tanzenden Paaren. Und so präsentiert sich auch die Musik der Aufnahme in herzzerreißender Agonie, schmerzhafter Einsamkeit und trauriger Hilflosigkeit. „Ol’ Blue Eyes“ Sinatra singt mit einem profunden Sinn fürs Tragische und nicht umsonst wird No One Cares auch scherzeshalber als „Suicide Album“ („Selbstmord-Album“) bezeichnet. All diese Attribute sollten aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die zeitlosen Arrangements aus der Feder von Gordon Jenkins und der phänomenale Bariton Sinatras absolut bestechen.
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Frank Sinatra - Where Are You?
Sie sind ein Freund von Vokalmusik? Dann sind die Alben von Frank Sinatra ein Muss. Haben Sie bislang kein Sinatra-Album in Ihrer Sammlung? Dann raten wir Ihnen zu Where Are You?, denn diese Aufnahme ist ein Klassiker. Auch wenn sie nicht so bekannt sein mag wie Only The Lonely, steht sie ihr in puncto Kreativität in nichts nach. Der 42-jährige Sinatra singt mit makelloser Stimme und aus tiefster Seele über das, was nicht ist und hätte sein können, sinniert über die großen Fragen des Lebens, über das Leiden in der Liebe. Einsam an der Bar sitzend, den Filzhut tief über die Augen gezogen, den Blick starr auf den Drink gerichtet und mit dem Barkeeper als einzigem Freund, tief in Kummer und Verzweiflung versunken. Ein Dutzend Titel, arrangiert vom kongenialen Gordon Jenkins, fügen sich auf dem 1957 bei Capitol Records veröffentlichten Album zu einem Ganzen – nichts fehlt, nichts ist zu viel.
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