Grateful Dead - In the Dark
Lange hatten die Fans darüber sinniert, weshalb den Studioalben der Grateful Dead immer wieder die unbeschwerte Energie und der natürliche Fluss der Livekonzerte fehlte. "In the Dark" kam dieser Leichtigkeit nun endlich nah. Die Deadheads mussten sechs lange Jahre warten, bis 1987 ein neues Album ihrer Lieblingsband erschien. Zwischen dem Vorgänger "Dead Set" und der neuen Veröffentlichung lagen zwar unzählige gefeierte Liveauftritte. Doch erst mit "In the dark" katapultierten sich Grateful Dead wirklich zurück ins Rampenlicht und erzielten über zwanzig Jahre nach Bandgründung mit "Touch of Grey" ihren einzigen Top-40-Hit. Eine neue Generation von Musikhörern wurde plötzlich mit dem Dead-Fieber infiziert und die Band wurde zur Berühmtheit, mit der man Stadien füllen konnte.
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Billy Joel - The Stranger
Mit dem 1977 erschienenen Album "The Stranger" gelang Billy Joel der langersehnte Durchbruch. Phil Ramone, der unter anderem mit Simon & Garfunkel arbeitete, produzierte die LP und verhalf Joel dazu, aus seinen bereits makellosen Arrangements und ergreifenden Texten wirkliche Hits zu machen. Keine seiner vorherigen Balladen traf so ins Herz wie "Just The Way You Are", für die er 1979 mit dem Grammy für den Song des Jahres ausgezeichnet wurde. Auch das Album selbst, das vom Rolling Stone auf Platz 67 der 500 besten Platten aller Zeiten geführt wird, erhielt einen Grammy.
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Gram Parsons - Grievous Angel
Wer "Love Hurts" einmal in der Version von Gram Parsons und Emmylou Harris gehört hat, wird vergessen, dass Roy Orbison es jemals aufgenommen hat. Zwei Stimmen, so wunderschön und voller Gefühl, in unvergleichbarer Harmonie und stiller Leidenschaft. In nahezu gleicher Besetzung wie beim Debütalbum "GP" spielte Parsons im Jahr 1973 seine zweite und zugleich letzte LP ein, die zu Recht als weiterer Meilenstein des Americana gilt. Kurz nach Beendigung der Aufnahme starb Parsons an einer Überdosis Morphium und Tequila in Kalifornien, wo ihn sein Manager seinem eigenen Wunsch entsprechend im Joshua Tree Nationalpark mit Benzin übergoss und verbrannte (für den hierfür notwendigen Diebstahl der Leiche des Sängers konnte er im Übrigen nie rechtlich belangt werden - wohl aber dafür, den Sarg gestohlen zu haben).
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Cindy Lauper - She's So Unusual
Wohl kaum eine andere Musikerin verkörpert die beginnende Blütezeit des Fernsehsenders MTV besser als Cindy Lauper. Extravagant schillernde Outfits, pinkfarbene Jahre und ein hyperaktives Selbstbewusstsein, das seinesgleichen sucht - lange bevor Lady Gaga und Madonna alles, was entfernt an Punk erinnert, zum massentauglichen Stil erheben konnten, erschien Cindy Lauper mit überschwänglichem Selbstvertrauen und rüpeliger Attitüde auf der Bühne, um das Leben zu feiern: Girls just want to have fun. Mit über fünf Millionen verkauften Alben und vier Top-Ten-Platzierungen landete sie einen der Überraschunghits des Jahres 1984. Wer Lauper allerdings auf Äußerlichkeiten reduziert, wird ihr nicht gerecht. "She's So Unusual" ist ein vielschichtiges Debütalbum einer vielgesichtigen Künstlerin - und schlauer, als ihre provozierend mädchenhafte Stimme im ersten Augenblick ahnen lässt.
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The Grateful Dead - Skull and Roses
Mit den Alben Workingman's Dead und American Beauty kehrte die Band um Jerry García nach den psychedelischen 60er Jahren wieder zu ihren Wurzeln - Country und Folk Rock - zurück. Das Doppel-Album Skull and Roses aus dem Jahr 1971 präsentiert eine Auswahl der denkwürdigsten und einprägsamsten Dead-Songs. Die ausdrucksstarke und leidenschaftliche Performance wurde im Frühjahr 1971 während eines Konzerts mit einem 16-Spur-Rekorder aufgenommen und nun von MFSL im Half-Speed-Masteringverfahren behutsam neu bearbeitet.
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The Band - Music from Big Pink
Als die Band am 1. Juli 1968 die Musik aus Big Pink, der bezeichnende Name des Gebäudes in dem das Album geschrieben wurde, veröffentlichte, war unklar was zu erwarten war. Die ehemalige Supportband von Bob Dylan kreierte einen Sound, der durchaus Einflüsse des ländlichen Lebens hat, jedoch auch eine düstere Qualität von Unsicherheit und Verzweiflung in sich trägt. Heute gilt das Album als wegweisend und wird von Fans als eine Sternstunde der Rockmusik bezeichnet. Eine Sternstunde mit prominenter Orgel.
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Elvis Costello - Almost Blue
"WARNUNG: Dieses Album enthält Country- und Westernmusik und kann drastische Reaktionen bei engstirnigen Hörern auslösen." Mit diesem Hinweis versah Costello die erste Pressung seiner Platte in England, die als eines der leidenschaftlichsten und enthusiastischsten Coveralben in die Musikgeschichte einging. In zwölf Titeln huldigt er mit Standards von Größen wie Hank Williams, Gram Parsons, George Jones und Merle Haggard dem amerikanischen Country. Der Titel Almost Blue ist dabei nicht zufällig gewählt: 1981 war Costello am Ende seiner Kräfte. Seine Ehe lag in Scherben, während sein Erfolg als Musiker immer neue Plattenveröffentlichungen von ihm erforderte. Sein öffentliches Auftreten war bedauernswert, sein guter Ruf durch einen peinlichen betrunkenen Auftritt ruiniert.
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Bob Dylan & The Band - The Basement Tapes
1967, im "Summer of Love", in einem von Krieg und Rassenunruhen durchgeschüttelten Land, trafen sich Bob Dylan und seine Musikerkollegen in einem Wohnhaus in New York, wenige Meilen von Woodstock entfernt. Im Erdgeschoss des "Big Pink" genannten Gebäudes richteten sie ein Aufnahmestudio ein, liehen sich ein Mikrofonset von der Band "Peter, Paul and Mary" und verbrachten ihre Zeit damit, Folk- und Countrysongs zu covern. Ein Motorradunfall im Jahr zuvor hatte Dylan erkennen lassen, dass es Zeit war für eine Wende in seinem Leben. Er wollte sich nicht länger von den Schallplattenfirmen seinen Weg vorschreiben lassen, sondern selbst die Kontrolle übernehmen: "That's really the way to do a recording—in a peaceful, relaxed setting—in somebody's basement. With the windows open ... and a dog lying on the floor."
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Gram Parsons - GP
Gram Parsons mag für viele ein Unbekannter sein - für Keith Richards und andere Musikerkollegen war er das nicht. Leider teilten die beiden Persönlichkeiten außer ihrer Begeisterung für Rockmusik auch eine Leidenschaft für Drogen, weshalb Parsons im jungen Alter von 26 Jahren starb. Sein Debütalbum "GP" bleibt in Erinnerung als prägender Meilenstein für den Country Rock, das ihn für viele spätere Bands zum einflussreichen Künstler machte. Seine Mischung aus traditionellem Country, Folk, Soul und Rock-Elementen brachte ein neues Genre in der amerikanischen Musikgeschichte hervor, das wir heute auch als Americana kennen.
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Chicago - 17
Das Werk Nummer 17 aus dem Jahr 1984 sollte Chicagos erfolgreichstes Album werden und enthielt gleich vier Top-20-Hits. Die Kombination aus Rock, Jazz und Soul erlebte einen letzten Höhenflug, bevor Sänger Peter Cetera die Band verließ. Kritiker mögen Chicago nie besonders geschätzt haben, doch mehr als sechs Millionen Verkäufe nur dieses Albums sprechen eine deutliche Sprache. Enthält die Hits You’re the Inspiration, Stay the Night, Hard Habit to Break und Along Comes A Woman.
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