Grateful Dead – Wake of the Flood
Im Jahr 1973 erschien das erste Album der Dead auf dem bandeigenen Label Round Records. Zuvor war der neue Alben-Deal mit Warner Music erfüllt worden und passend hierzu könnte man den Albumtitel als Nachlauf der Flut übersetzen. Ohne den Druck der schnellen Veröffentlichung erlaubte man sich eine opulente Produktion mit 24 Spuren und nahm tatsächlich zusätzlich zu den sechs Bandmitgliedern noch eine sechsköpfige Bläsersektion mit aufs Band. Drei Jahre nach der letzten Studio-LP hatte man genug Zeit gehabt, sich in Livesets vorzubereiten, und tatsächlich wurden viele der Songs schon vor Publikum gegeben und ihnen wohnte die so bekannte Magie der Dead inne.
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Grateful Dead – Live Dead
Das vierte Album der Grateful Dead aus dem Jahr 1969 schaffte es erstmalig, die Energie der Bühnenshow auf eine Vinyl-LP zu bringen. Die Aufnahme entspricht einem Konzert in Fillmore West - mitsamt dem mehr als 20 Minuten langem Auftaktstück Dark Star, welches zur Erkennungs-Symphonie der Dead werden sollte. Selten hat eine LP den musikalischen Kern einer Band so überzeugend darstellen können und dabei gleichzeitig den Spannungsbogen des Live-Events transportiert.
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Billy Joel - Turnstiles
Turnstiles ist das englische Wort für Drehkreuz und entsprechend werden die Drehkreuze der New Yorker U-Bahn auf dem Titelfoto verewigt. Joel zog es aus Hollywood zurück in seine Heimatstadt New York, um sich dort zu beweisen. Er hatte mit seiner Live-Band einen neuen Sound gefunden, brauchte jedoch die Inspiration der Metropole, um den nächsten Schritt auf seinem Weg zum Superstar zu gehen. Dieses Album aus dem Jahr 1976 enthält bekannte Hits wie Say Goodbye to Hollywood und New York State of Mind.
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Billy Joel - Piano Man
Der Mann am Klavier war das zweite unter eigenem Namen 1973 veröffentlichte Album von Billy Joel. Das Vorgängeralbum war klar gescheitert und Joel verdiente seinen Lebensunterhalt als Pianist in einer Bar. Dies ließ ihm jedoch genug Zeit, neue Songs zu schreiben und der Song Piano Man handelt tatsächlich vom Leben eines Barsängers. Durch beständige Auftritte gelang es Joel endlich, Columbia Records als neues Label zu gewinnen. Er ging mit diesem Album auf Tour durch die Staaten und spielte als Vorgruppe für die J. Geils Band und die Doobie Brothers.
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R.E.M. – Lifes Rich Pageant
Mit diesem Album aus dem Jahr 1986 wurde der Gesangspart in R.E.M.-Alben auf ein neues Niveau gehoben. Während Michael Stipe auf den vorherigen Alben eher vernuschelt daherkam, wird nun der Gesangspart zwar nicht glockenklar, bildet jedoch einen integralen Part der musikalischen Darbietung. Passend dazu gab es Hits wie Begin the Begin, Superman und Fall on Me. Insgesamt ein großer Schritt von einer kleinen Collegeband zu einer der wichtigsten Rockbands der kommenden Jahrzehnte.
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The Cars - Candy-O
Das zweite Werk der Cars aus dem Jahr 1979 folgte haargenau dem bekannten Stil des Erstlings. Poppige Rhythmen und bissige Texte machten dies zu einem der erfolgreichsten New-Wave-Alben und nach nur wenigen Wochen war der Platinstatus der LP erreicht. Der Titel war die Abkürzung für Candy-Obnoxious (also etwa die widerwärtige Candy) und dementsprechend handeln auch die Texte von Frauen und Pärchen, die zwar wunderbar begehrenswert erscheinen, diesen Anschein jedoch nicht bis ins Tageslicht retten können.
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James Taylor - Dad Loves his Work
Im Jahr 1981 erschien nach dem von Kritikern verschmähten Album Flag ein Album mit James-Taylor-Originalen. Aufgenommen in einer Zeit von Heroinabhängigkeit, Alkoholmissbrauch und der Ehekrise mit Carly Simon lieferte James Taylor dem Produzenten ein Album voller Verletzlichkeit und Trotz. Eines der besten Singer-Songwriter-Alben der Musikgeschichte. Allein der Titelsong Hard Times enthält genug unverarbeitete Probleme, um eine ganze Vorabendserie daraus zu gestalten.
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Rod Stewart – Every Picture Tells a Story
Parallel zu seiner Arbeit mit den Faces nahm Rod Stewart Anfang der 70er Jahre Soloalben auf, die zu einem guten Teil von den Bandmitgliedern der Faces instrumentiert wurden. Nachdem er mit Gasoline Alley einen Achtungserfolg erlangt hatte, war es dann Every Picture Tells a Story, welches den Durchbruch bedeutete und sowohl in England als auch in den USA auf Platz 1 der Charts landete. Musikalisch hatte sich gegenüber dem Vorgängeralbum wenig geändert und die Kombination aus Rock, Soul und Country ist vielleicht noch einen Tick fetziger geworden, doch waren es vor allem die ausgewählten Songs, die den Unterschied machten.
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Stevie Wonder - Hotter Than July
Das im Jahr 1980 erschienen Album gilt als letztes der großen Alben von Stevie Wonder und erschien vier Jahr nach Songs in the Key of Life. Die Musikwelt hatte sich weiter gedreht und Disco und New Wave waren Anfang der 80er Jahre die angesagten Themen, was Stevie Wonder glücklicherweise nicht davon abhielt ein solides R'n'B Album zu veröffentlichen. Das Album ist weniger sozialkritisch als vorherige Veröffentlichungen, sondern schlägt ein fröhlicheres Timbre an und mit Happy Birthday für Martin Luther King findet es seinen Endpunkt.
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Foreigner – Double Vision
Nach dem großen Erfolg ihres Debütalbums waren Foreigner so weise für das zweite Werk aus dem Jahr 1978 wenig an ihrem Stil zu ändern. Prägnanter Gitarrenrock mit Lou Gramm als Sänger und gigantische Riffs Mick Jones ergaben mit den Hitsingles wie Hot Blooded und Double Vision jeweils am Anfang einer LP-Seite reichten für Platz drei der US-Charts und Stadionfüllende Besucherzahlen. Kein Wunder bei sieben Millionen verkauften LPs.
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