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Sam Cooke - Night Beat

Sam Cooke wird häufig als Erfinder der Soul Musik und der wahrscheinlich beste Soul Sänger des 20. Jahrhunderts beschrieben. Er war der erste Schwarze US-Musiker der es schaffen sollte die Weiße Mittelklasse zu begeistern und dennoch wurde ihm nicht vorgehalten seine Seele zu verkaufen. Er schrieb auch Geschichte als der erste schwarze Musiker, der sein eigenes Aufnahmestudio und sein eigenes Label besitzen sollte. Night Beat wurde sein ultimativer Durchbruch und die Songs dieses Albums sind bis heute im Radio zu hören.

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Cannonball Adderley - Somethin' Else

Julian "Cannonball" Adderley hat keine typische Jazz-Biografie und trieb sich auch nicht als Hungerleider herum um irgendwann entdeckt zu werden. Er hatte zum Zeitpunkt eines New York Besuches 1955 bereits eine feste Stelle als Musikleiter an einer High School in Florida und wurde im "Cafe Bohemia" zur Band gebeten, da der Saxophonist verspätet war. Wenig später hatte er aufgrund seines lebhaften und fröhlichen Spiels einen Plattenvertrag.

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John Patton - Along Came John

"Big" John Patton war eigentlich Piano-Spieler und wechselte erst 1961 zur Orgel und spielte als Sideman auf der Lou Donaldson Einspielung "The Natural Soul" und wurde kurz darauf Mitglied der illustren BlueNote Familie. Dem entsprechend wurde das neue Familienmitglied 1963 mit "Along Came John" dann auch auf einem eigenen Album vorgestellt.

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Leibowitz & Royal Philharmonic Orchestra – Mussorgsky: A Night on Bare Mountain & Pictures at an Exhibition - „The Power of the Orchestra“

Zu den legendären Aufnahmen im Katalog der RCA gehört diese Einspielung aus dem Jahr 1962. Selten wurde die bombastische Macht eines großen Symphonieorchesters so eingefangen wie es Kenneth Grange in der Londoner Kingsway Hall gelang. Der dynamische Umfang eines Orchesters, das von einzeln gezupften Tönen zu einem massiven Tutti übergehen kann, muss einfach erlebt werden. In diesem Fall sogar noch mit enormer Räumlichkeit.

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Ike Quebec – Bossa Nova Soul Samba

Ike Quebec hat es nie zum Superstar Status einiger seiner Kollegen beim BlueNote Label gebracht. Dafür war sein Musikstil am Tenor-Saxophon nicht individuell genug und sein Lebenswandel mit massivem Drogenmissbrauch wohl auch zu unstet. Er trat häufig als Session-Spieler auf und brachte Thelonious Monk und Bud Powell zu Blue Note. Kurz vor seinem Tod an Lungenkrebs im Jahr 1962 nahm er jedoch ein denkwürdiges Album auf und beteiligte sich ganz ohne brasilianische Mitspieler an der gerade stattfindenden Bossa Nova Manie.

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Hank Mobley - A Caddy for Daddy

Hank Mobley wurde oft als Mittelgewichtsweltmeister des Tenor-Saxophones bezeichnet, denn seine Spielweise war eher rund und beschwingt. Im Gegensatz dazu spielte Sonny Rollins und John Coltrane einen geradezu brutalen Bop. Diese runde Spielweise zeichnet auch das 1965er Album „A Caddy for Daddy" aus. Die Erfahrung darin eine Band zusammen zu halten und dennoch Freiraum zu geben hat das Gründungsmitglied der Jazz Messenger im Übermaß.

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Joe Henderson - Page One

Letztendlich hatte es Tenor-Saxophonist Joe Henderson sein erstes richtiges Album Kenny Dorham zu verdanken. Dorham brachte ihn zu BlueNote und war sein Gegenpart an der Trompete und auch zwei der sechs Stücke auf diesem Album stammen aus seiner Feder. Erstaunlicherweise hat sich der Stil von Joe Henderson seit der Veröffentlichung dieses Albums 1963 nur wenig geändert und er gilt als Paradebeispiel dafür, dass Jazz sich auch verkaufen lässt, ohne sich selbst aufzugeben.

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Fred Jackson - Hootin' 'n Tootin'

Tenor Saxophonist Fred Jackson sollte nur ein einziges Album unter seinem Namen veröffentlichen und dieses Werk aus dem Jahre 1962 verkaufte sich zudem noch schlecht. Seine funkig-soulige Art den Jazz zu spielen traf einfach nicht den Zeitgeist. Obwohl er als Bandleader den Gitarristen Willie Jones und Organisten Earl Vandyke packend vorantreibt, warf man dem Album vor, es würde kein Neuland betreten. Das mag zwar stimmen, doch die Musik an sich ist einfach wundervoll.

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Art Taylor - A.T.'s Delight

Art Taylor war lange Jahre fester Bestandteil der BlueNote Hausband, doch dies ist das einzige Album des Drummers unter seinem Namen, während seiner langen Karriere bei BlueNote. Das Album aus dem Jahr 1960 zeigt Einflüsse aus dem Calypso und besonders bei „Cookoo and Fungi" bringt die doppelte Bläserbesetzung die geradezu nervöse Energie der Truppe hervorragend zur Geltung.

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Art Blakey and the Jazz Messengers - Moanin'

Die dritte Kollaboration von Art Blakey mit den Jazz Messengers aus dem Jahr 1958 wurde deren erstes kommerziell wirklich auch erfolgreiches Album. Während einige Künstler sich schon der Avantgarde des Jazz zuwendeten, spielte Drummer Art Blakey weiter den klassischen Stil mit Swing und Blues Elementen. Er sollte diesem Stil Zeit seines Lebens treu bleiben und sein perfektes Rhythmusgefühl treibt auch in dieser Aufnahme die Jazz Messengers an.

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