Vangelis – Blade Runner OST
Den Soundtrack zu Ridley Scotts Science-Fiction-Meisterwerk Blade Runner komponierte Vangelis im Jahr 1982. Der griechische Musiker, der unter anderem mit der Musik zu „Die Stunde des Siegers“ einen Oskar gewann und hierzulande spätestens 1995 jedem ein Begriff war, als Box-Weltmeister Henry Maske „Conquest of Paradise“ als Einmarschmusik wählte, schafft eindringliche Klangwelten aus dunklen, melodischen Synthesizer-Kompositionen und geflüsterten Dialog-Versatzstücken, die hervorragend die gespenstische Atmosphäre des Films spiegeln. 1994 wurde der vollständige Soundtrack erstmalig auf CD veröffentlicht.
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Nat King Cole – Welcome To The Club
Zum ersten Mal seit Beginn der digitalen Ära erscheint Nat King Coles Welcome To The Club als vollständig neu, von den kürzlich wiederentdeckten Masterbändern gemastertes Album in Stereo. Die 1959 veröffentlichte Aufnahme beinhaltet Interpretationen beliebter Pop- und Jazz-Standards, die der Pianist und Sänger gemeinsam mit Dave Cavanaugh und der Count-Basie-Kombo zum Besten gibt. Wenngleich Bandleader Basie aufgrund vertraglicher Hindernisse nicht dabei sein konnte, ist dies Coles beeindruckendste Aufnahme mit einer Big-Band. Als Bonus-Track enthält die AFZ-Veröffentlichung den bislang unveröffentlichten Titel Madrid.
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Harry Belafonte - Calypso
Dieses frühe Album Harry Belafontes besiegelte seine Karriere. Als erster Solokünstler verkaufte er mit Calypso über eine Million Alben, es stand unglaubliche 31 Wochen an der Spitze der Charts und blieb insgesamt ganze 99 Wochen darin gelistet. Ein wegweisendes Album für den Calypso, der nicht nur in Belafontes Musik, sondern auch in die gesamte Folkmusik der 1950er und 60er Jahre Einzug hielt.
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Rush - Counterparts
Counterparts aus dem Jahr 1993 ist bereits die 15. Studioveröffentlichung der Band Rush. Zum Ende der Ära elektronischer Musik und mit einem neuen Produzenten setzen die Kanadier auf Gitarren. Ein inspirierter Alex Lifeson an der Gitarre und Geddy Lees unverwechselbarer Bass ergänzen sich zu geschmeidigem, kraftvollem Rock `n Roll. Neil Peart trägt einige der besten Songs bei, die er in seiner Karriere geschrieben hat. Der klassische Hardrock-Titel Cold Fire beschreibt in großartigen Dialogen die Beziehung zweier Charaktere, der Akustik-Hit Nobody’s Hero liefert mit seinem Plädoyer für das Verständnis und ein Bewusstsein für HIV einen der packendsten Momente des Albums. Das funkige Leave That Thing Alone wurde für den Grammy in der Kategorie „Best Instrumental“ nominiert.
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Yes - Close To The Edge
Purer Progressive Rock, nachdenkliche und intelligente Kompositionen in atemberaubender Komplexität, interpretiert von den Virtuosen Chris Squire (Bass, Gesang), Rick Wakeman (Mellotron, Moog-Synthesizer, Hammond-Orgel, Klavier), Steve Howe (Gitarre), Bill Bruford (Schlagzeug) und Jon Anderson (Gesang). Dafür steht Close To The Edge, die 1972er Veröffentlichung der Prog-Rock-Legende Yes. Im Zentrum steht der epische Titelsong, um den sich der Rest des Albums strukturiert. Der spirituelle Einfluss auf die Musik als auch die Texte rührt von Jon Anderson her, Erneuerung und Wiederholung sind die Hauptthemen.
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Elton John - Rock of the Westies
Mit dem zehnten Album Elton Johns aus dem Jahr 1975 stieg der Sänger und Pianist direkt auf Platz 1 der Charts ein. Die Nummer-1-Single Island Girl ist ebenso Teil der Aufnahme wie das locker-funkige Grow Some Funk of Your Own und die Ballade I Feel Like a Bullet. Das Computerspiel Grand Theft Auto IV verhalf dem kreativen Street Kids im Jahr 2008 zu neuem Ruhm. Rock of the Westies ist ein klassisches Elton-John-Album mit großartigem Rock`n`Roll, bevor Funk und Disco den Sound der 70er endgültig dominierten.
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Scorpions - Virgin Killer
Heavy Metal galt Ende der 70er Jahre noch immer als eine Art von Untergrundbewegung und die Scorpions waren mit ihrem Album etwas zu früh dran für den großen Hit. Doch Virgin Killer hat alles, was eine klassische Hardrock- und wahre Heavy-Metal-Scheibe braucht: melodischen und gleichzeitig harten Rock, schwere Songs und das außergewöhnliche, schnelle, innovative Gitarrenspiel von Uli Jon Roth. Sein von Hendrix inspiriertes Solo auf Polar Nights gehört heute zu den Klassikern und bahnte seinen Weg zur Gitarrenlegende.
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Big Brother & The Holding Company - Cheap Thrills
Die Anwälte von Columbia Records brauchten geschlagene sieben Monate, um Janis Joplin und ihre Band aus einem unglücklichen Vertragsverhältnis mit Mainstream Records herauszulösen. Erst danach, im August 1968 konnte Cheap Thrills erscheinen. Ein gefeierter Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Jahr zuvor hatte für Furore gesorgt und die Öffentlichkeit auf Joplin aufmerksam gemacht, doch außer einer schlecht produzierten LP war bislang keine Platte von ihr erschienen. Die Erwartungen waren hoch – und Cheap Thrills löste sie ein. Das Nr.-1-Album verkaufte sich über eine Million Mal und zementierte Joplins Ruf als erster wahrer weiblicher Rock-Superstar.
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Joe Walsh - But Seriously, Folks...
Es sah so aus, als sei Walsh’ Solokarriere mit seinem Eintritt bei den Eagles auf Eis gelegt. Umso erfreuter waren seine Fans, als er 1978 mit But Seriously, Folks sein viertes Studioalbum veröffentlichte. Der Slide-Gitarrist aus Kansas gibt hier einen Einblick in die vielen musikalischen Einflüsse und Konzepte, die ihn beeinflussten: von Reggae über Country zu Pop und Rock. Begleitet wird er von seinem langjährigen Begleiter, Schlagzeuger Joe Vitale, dem Sänger und Gitarristen Jay Ferguson und dem renommierten Bassisten Willie Weeks.
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Marianne Faithful - Broken English
Was für ein Comeback-Album! Niemand war darauf vorbereitet, dass Marianne Faithful 1979 mit Broken English eine solche Wandlung vollziehen würde. Das unschuldige Image Faithfuls, die unter anderem als Freundin Mick Jaggers Furore machte, verschwand hinter dem dunklen Ton der neuen Stücke. Rock, Punk, New Wave und der Einsatz von Synthesizern waren nicht das, was man von der Flower-Power-Sängerin erwartete. Und dann: diese Stimme. Jahrelanger Drogenmissbrauch senkten sie um ein ganzes Register, sie klang rau und des Lebens überdrüssig, was zu den puren Emotionen passte, die Faithful nun in ihren Songs übermitteln wollte.
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