Rickie Lee Jones - Flying Cowboys
Nach fünfjähriger Abstinenz kehrte Rickie Lee Jones mit diesem Album 1989 zurück und schloss an frühere Erfolgsalben wie „Pirates" an. Auch wenn die Songs häufig von Pferden, dem einfachen Landleben oder sogar Rodeos handeln, ist dies keinesfalls ein Countryalbum. Steely Dan Produzent Walter Brecker gelang es grandios all zu gigantische Phantasien der Jones einzufangen und in ein wunderschönes und geradezu fröhliches Album zu verpacken.
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Stevie Wonder - Talking Book
Stevie Wonder wurde schon in frühen Jahren zum Star und veröffentlichte sein erstes Album beim Motown Label im Alter von nur 12 Jahren und war bereits in den 60er Jahren ein Star des R&B. Das Album Talking Book aus dem Jahr 1972 war sein neunzehntes Album und er hatte mittlerweile alle Rechte an seinen eigenen Veröffentlichungen und sein eigenes Tonstudio. Er begann sich musikalisch von den Scherenschnittartigen Motiven seiner vorherigen Alben abzusetzen und die verwendeten Texte sind stärker autobiographisch und sogar erstmals mit politischem Unterton.
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Billy Idol - Rebel Yell
Rebel Yell war 1984 der kommerzielle Durchbruch für Billy Idol. Der Brite war neben Duran Duran das zweite Produkt der frisch aufkeimenden MTV-Ära und sein blonder Stoppelhaarschnitt wurde für den ehemaligen Punkrocker zum Markenzeichen in der Welt des Synthie-Pop. Mit explosivem Gitarrenspiel von Steve Stevens und Idols einprägsamer Gesangsstimme gelangte die neuartige Mischung in die US-Charts.
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Laura Nyro - Time and Love: The Essential Masters
Laura Nyro gehört zu denjenigen Künstlern, deren Songs erst durch die Interpretation durch andere bekannt wurden. Barbara Streisand und Blood, Sweat & Tears profitierten und The Fifth Dimension sollten mit ihren Werken Hits abliefern. Die 1947 in New York geborene Amerikanerin wurde von David Geffen entdeckt, der seinen Job hinwarf um für dieses Ausnahmetalent als Manager agieren zu können. Die Musik von Laura Nyro läutete das Hippie-Zeitalter in New York ein. Die Grenzen zwischen Gospel, Jazz, Folk und Broadway verschwammen in ihren Aufnahmen vollständig.
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Gipsy Kings - Gipsy Kings
Die Gispy Kings wurden ursprünglich unter dem Namen Los Reyes in Frankreich gegründet und spielten beherzten, doch traditionellen Flamenco. Die Söhne bekannter Flamenco Künstler spielten in Bars und auf Hochzeiten und lebten nach eigenen Worten wie Zigeuner, ohne jedoch mit den ersten Platten kommerziellen Erfolg zu haben. Das änderte sich 1986 mit dem neuen Bandnamen Gipsy Kings und Produzenten Claude Martinez. Das Debütalbum aus dem Jahr 1987 sollte ein Welthit werden und den Flamenco als Musikrichtung modernisieren.
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Kate Bush - Hounds of Love
Das fünfte Kate Bush Album aus dem Jahr 1985 vertrieb Madonna von Platz eins der britischen Charts und Widersprach allem, was man über erfolgreiche Pop-Musik zu Wissen glaubte. Kate Bush produzierte die zwei Suiten dieses Albums in ihrem Heimstudio mit seinen 48 Tonspuren und nutzte die technischen Möglichkeiten um das Studio selbst als Instrument einzubinden. Das klangliche Resultat war bahnbrechend und trotz allem blieben Bushs Texte so komplex, dass Kritiker weiterhin nach Fußnoten fragten.
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Asia - Asia
Asia war die erste moderne Superband. Das Quartett bestehend aus Steve Howee (YES) als Leadgitarrist, Carl Palmer (Emerson, Lake & Palmer) am Schlagzeug, John Wetton (King Crimson) als Sänger und am Bass und Geoff Downes (The Buggles) an den Keyboards war einzigartig. Das Debütalbum aus dem Jahr 1982 blieb bei großem Rock ohne sich an die vorherrschende New Wave Stimmung anzupassen und war dennoch populär genug im Klang um die Charts zu stürmen.
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Grand Funk - We're an American Band
Die Band Grand Funk ließ mit dem achten Album den Namenszusatz Railroad fallen und ließ sich von Todd Rundgren ein sehr viel griffigeres Album als die sieben Vorgänger produzieren. Mit Don Brewer als Sänger neben Mark Farner ergab sich eine wesentlich flottere Gangart und mit dem Titelsong „We're an American Band" hatte die Touring-Band ihren ersten Nummer Eins Hit in den USA. Während die Kritiker auch mit diesem Album wenig anfangen konnten, gerieten die Fans in Begeisterungsstürme und ein Konzertbesuch bei Grand Funk Railroad war vielleicht nicht anspruchsvoll, aber dafür schweißtreibend.
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Simon & Garfunkel - Sounds of Silence
Das zweite Album unter dem Bandnamen Simon & Garfunkel erschien 1966 und die Idee des Produzenten Bob Johnston für den Titelsong unbedingt eine elektrische Gitarre zu nehmen, garantierte den kommerziellen Erfolg. Leider sah sich das Duo gezwungen passend zur Hitsingle ein ganzes Album mit Musik in diesem Stil zu füllen, was nicht auf allen Songs gelang. Paul Simon hatte während seiner Zeit in England zwar eine Vielzahl an Stücken bearbeitet, doch war es schwierig diesen den modernen Folk-Rock Sound anzuerziehen.
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Styx - The Grand Illusion
Die Rock-Gruppe Styx benannte sich nach dem mystischen Fluss der griechischen Unterwelt und die frühen Alben der Truppe waren nach den Maßstäben der 70er auch unterirdisch erfolgreich. Gegen Ende der 70er Jahre sollte sich dies ändern als mit Tommy Shaw eine neue Gesangsstimme zur Truppe stieß und die Musik sich stärker in Richtung Artist Oriented Rock entwickelte. The Grand Illusion sollte ein Multi-Platinum Titel mit Top Hits wie „Fooling Yourself" und „Come Sail Away" werden.
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