Blood, Sweat & Tears - Blood, Sweat & Tears
Das zweite Album von Blood, Sweat & Tears nach ihrem Erstlingswerk Child is Father to The Man erschien mit gleich drei neuen Band-Mitgliedern im Jahr 1969. Und räumte spontan Grammys in den Kategorien Bestes Album und Bester Song des Jahres (für Variations On A Theme By Eric Satie) ab. Blood, Sweat & Tears waren schon kurz nach Veröffentlichung ihres Debüts nur noch zu sechst. Man war auf der Suche nach einem neuen Lead-Sänger und Verstärkung für die Bläser Sektion. Gerade diese waren ein wichtiger Teil von BST, denn man wollte nicht etwa den "Jazz-Rock" vom Miles Davis kopieren, sondern "Rock-Jazz" betreiben, und die damaligen Jazzer spielten nicht selten als Tanzkapelle in Clubs.
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Aaron Neville - Warm Your Heart
Aaron Neville hat eine der einprägsamsten Stimmen der Welt. Sein Falsetto ist jedem auf Anhieb bekannt, sobald er den ersten Ton erklingen läßt. Dieses Album enthält eine Viezahl von Balladen, hat in den USA die Charts gestürmt und wurde von Linda Ronstadt co-produziert. Warm Your Heart enthält unter anderem Duette mit Ronstadt und Rita Coolidge, Ry Cooder spielt auf einigen Tracks die Gitarre.
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Charles Minugs - Mingus Ah Um
Die Kritiker streiten sich, ob nun Ah Um oder doch eher The Black Saint and the Sinner Lady das definitive Mingus-Album ist. Sicher ist, dass diese Einspielung aus dem Jahr 1959 einen vergleichsweise geradlinigen Bassisten Mingus als Komponisten und Leader präsentiert. Die einzelnen Stücke sind sehr unterschiedlich und dennoch jederzeit zugänglich und einzigartig. Mit Better Git it in Your Soul, einem Gospel-inspirierten Stück als Opener, Goodbye Pork Pie Hat, einem langsamen Nachruf and den kurz zuvor verstorbenen Lester Young, und Fables of Faubus, einer musikalischen Parodie auf den Gouverneur von Arkansas, wurden gleich drei Stücke zu Klassikern des Jazz.
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Duke Ellington - Jazz Party in Stereo
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1959 war ursprünglich gar nicht als Album geplant, sondern hat sich im Verlauf einer langen New Yorker Nacht zu einem entwickelt. Die eigentlich Idee war es, drei oder vier neuere Kompositionen Ellingtons im Studio aufzunehmen, und dafür brauchte er gleich neun Perkussionisten, die man aus den Symphonieorchestern New Yorks rekrutiert hatte. Dann war da noch die Duke Ellington Band, die nach einer Zeit in Florida fröhlich Wiedervereinigung feierte und Dizzy Gillespie kam mitsamt Trompete vorbei. Als sich langsam herumsprach, dass sich eine Party im Studio entwickelte, tauchten auch Pianist Jimmy Jones und Sänger Jimmy Rushing auf und Ellington lud alle ins Studio ein. Wir hören eine private Jazz-Party mit einem ganzen Haufen Mikrofone drum herum.
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Rosemary Clooney & Perez Prado - A Touch of Tabasco
Was auf dem Papier zunächst nach einer eigenwilligen Kombination klingt, stellt sich direkt beim ersten Hören als genaues Gegenteil heraus. Die populäre amerikanische Sängerin Rosemary Clooney und der kubanische Perkussionist und Bandleader Pérez Prado nahmen 1959 mit A Touch of Tabasco ein lebhaftes und buntes Album aus, das seinesgleichen sucht. Es vereint Clooneys liebliche und sanfte Stimme mit Latin-Arrangements des Mambo-Königs Prado.
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Duke Ellington - Blues in Orbit
Duke Ellington bezeichnete seine Musik nicht als Jazz, sondern vorzugsweise als „American Music“. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten Protagonisten des Genres und dieser Ruhm hat sich nach seinem Tod nur vergrößert. Allein 13 Grammy-Awards und die Aufnahme in die Aufnahme in die französische Ehrenlegion sprechen eine deutliche Sprache. Ende der 50er Jahre war Ellington längst ein gefragter Mann mit einem engen Terminplan. Aus diesem Grund entstanden die meisten der Stücke auf dem zwischen Februar 1958 und Dezember 1959 aufgenommenen Album Blues In Orbit während nächtlicher Aufnahmen.
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Antal Dorati & London Symphony Orchestra: Prokofiev - Love for Three Oranges Suite & Scythian Suite
Prokofiews phantasiereiche Oper “Die Liebe zu den drei Orangen”, eine Bearbeitung des gleichnamigen Märchenspiels von Carlo Gozzi, wurde 1921 in Chicago uraufgeführt und begeistert seitdem das Publikum auf der ganzen Welt. Die Skythische Suite aus dem Jahr 1915 erlebte bei der Uraufführung einen derartigen Skandal, dass ein weniger selbstbewusster Komponist als Prokofiew nie weder eine Note aufs Papier gebracht hätte. Unter dem Dirigat von Antal Dorati haucht das London Symphony Orchestra dieser 1957 veröffentlichten Aufnahme den beiden Werken eines der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts neues Leben ein.
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Jon Hendricks - Fast Livin' Blues
Jon Hendricks gilt als Urvater des Vocalise Stils des Jazz bei dem eine Gesangsstimme den Part eines Instruments übernimmt. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1961 blieb von der Kritik lange Zeit unbemerkt und sollte erst in den späteren Jahren ihre Fans finden. Jazzige Kompositionen und bluesige Themen bilden das Grundgerüst für ein audiophil wie musikalisch gelungenes Album mit „einer Stimme wie ein Tenor-Saxophon“. Angeblich die beste Stimme Amerikas seit Johnny Mercer und wer schon mit 13 Jahren Art Tatum in den Clubs von San Francisco begleitete, muss wohl singen können.
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BEN WEBSTER & "SWEETS" EDISON
1962 setzten die Tenorgiganten Webster und Harry "Sweets" Edison einen lang gehegten Plan in die Tat um und nahmen zusammen ein Album auf. Edison, der sonst mit Count Basie spielte, und Webster, der mit Duke Ellington unterwegs war, ergänzten das Set um den Pianisten Hank Jones, den Bassisten George Duvuvier und den Schlagzeuger Clarence Johnston, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Mit Titeln wie "How Long Has This Been Going On" und "My Romance" zeigt sich Tenorsaxophonist Ben "The Brute" Webster mit fantastischen Solos als einer der besten Jazz-Balladeninterpreten seiner Zeit. Auch Edison lässt keinen Zweifel an seinem Können mit großen Momenten in "Embraceable You". Die Balladen sind neben weiteren drei Mid-Tempo-Bluesnummern die Höhepunkte des Albums.
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Al Di Meola, John McLaughlin, Paco de Lucia - Friday Night in San Francisco
Drei der weltweit besten Gitarristen auf einem fantastischen Live-Album aus dem Jahr 1981 - das ist "Friday Night in San Francisco". In drei Duetten und zwei Trios zeigen Al di Meola, Paco de Lucía und John Mclaughlin die ganze Bandbreite ihres Könnens, aufgenommen am 5. Dezember 1980 im "The Warfield Theatre", San Francisco. In einer wunderbaren Show stacheln sich die Ausnahmegitarristen gegenseitig zu Höchstleistungen an, spielen unmenschliche Chops und treibende Rhythmen im Flamenco-Stil, die den Zuhörer in Staunen versetzen.
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