Dough MacLeod - There's a Time
Toningenieur “Prof.” Keith Johnson, der mehrfach für seine Arbeit mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, widmete sich für There’s A Time zum ersten Mal einer Blues-Aufnahme. Er positionierte den Singer-/Songwriter MacLeod mit seinen Kollegen Denny Croy (Bass) und Jimi Bott (Schlagzeug) in einen Aufnahmesaal der Skywalker Studios. Die Musiker saßen im Kreis, konnten sich während des Spielens sehen - und dann musizierten sie live, ohne Kopfhörer und ohne zusätzlich hinzu gemischte Aufnahmen.
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Vangelis – Blade Runner OST
Den Soundtrack zu Ridley Scotts Science-Fiction-Meisterwerk Blade Runner komponierte Vangelis im Jahr 1982. Der griechische Musiker, der unter anderem mit der Musik zu „Die Stunde des Siegers“ einen Oskar gewann und hierzulande spätestens 1995 jedem ein Begriff war, als Box-Weltmeister Henry Maske „Conquest of Paradise“ als Einmarschmusik wählte, schafft eindringliche Klangwelten aus dunklen, melodischen Synthesizer-Kompositionen und geflüsterten Dialog-Versatzstücken, die hervorragend die gespenstische Atmosphäre des Films spiegeln. 1994 wurde der vollständige Soundtrack erstmalig auf CD veröffentlicht.
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Blood, Sweat & Tears - Blood, Sweat & Tears
Das zweite Album von Blood, Sweat & Tears nach ihrem Erstlingswerk Child is Father to The Man erschien mit gleich drei neuen Band-Mitgliedern im Jahr 1969. Und räumte spontan Grammys in den Kategorien Bestes Album und Bester Song des Jahres (für Variations On A Theme By Eric Satie) ab. Blood, Sweat & Tears waren schon kurz nach Veröffentlichung ihres Debüts nur noch zu sechst. Man war auf der Suche nach einem neuen Lead-Sänger und Verstärkung für die Bläser Sektion. Gerade diese waren ein wichtiger Teil von BST, denn man wollte nicht etwa den "Jazz-Rock" vom Miles Davis kopieren, sondern "Rock-Jazz" betreiben, und die damaligen Jazzer spielten nicht selten als Tanzkapelle in Clubs.
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Miles Davis – Four & More
Im Studio verfolgte Miles Davis, insbesondere in den 60er Jahren, fast immer eine konzeptuelle Vision. Das macht Live-Aufnahmen wie Four & More umso wertvoller. Sie präsentiert den legendären Trompeter befreit von thematischen Anforderungen und Beschränkungen, der sich auf der Bühne freispielt mit einem Programm brillanten Materials, das er später zugunsten experimentelleren Spiels vernachlässigte. Intensiv und aggressiv-dynamisch produziert Davis einen wahren Hurrikan in der Philharmonic Hall im New Yorker Lincoln Center an diesem 12. Februar 1964. Pianist Herbie Hancock swingt, Saxophonist George Coleman lässt die Muskeln spielen und alle lassen sich antreiben vom erst 19-jährigen Schlagzeuger Tony Williams.
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Lynyrd Skynyrd – Pronounced Leh-nerd Skin-nerd
Die Allman Brothers waren vor ihnen da, doch Lynyrd Skynyrd sind der Inbegriff des Southern Rock. Die Allman Brothers waren außerordentlich talentierte Musiker, Lynyrd Skynyrd waren Vollblut-Rocker, die mit ihren Songs tief im Lebensgefühl der Südstaaten und den Werten der Arbeiterklasse verwurzelt waren. Sie brachten alles zusammen: Blues, Country, Garage Rock und Südstaaten-Poesie. Im Studio von Al Kooper, der sie nach siebenjähriger Suche der Band nach einem Plattenvertrag in einem Club in Georgia hörte, produzierten sie ein raues und kompromissloses Album. Nur wenige Debütalben klingen vergleichbar selbstsicher, irgendwie bekannt und dann aber doch völlig einzigartig.
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Aaron Neville - Warm Your Heart
Aaron Neville hat eine der einprägsamsten Stimmen der Welt. Sein Falsetto ist jedem auf Anhieb bekannt, sobald er den ersten Ton erklingen läßt. Dieses Album enthält eine Viezahl von Balladen, hat in den USA die Charts gestürmt und wurde von Linda Ronstadt co-produziert. Warm Your Heart enthält unter anderem Duette mit Ronstadt und Rita Coolidge, Ry Cooder spielt auf einigen Tracks die Gitarre.
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The Allmann Brothers Band - The Allmann Brothers Band
Nach Erfahrungen in verschiedenen kleineren – und mehr oder weniger erfolglosen – Kombos und Einsätzen als Studiogitarrist bei Größen wie Aretha Franklin und Percy Sledge, brachten Gregg und Duane Allman 1696 mit ihren neuen Band das Debut-Album „The Allman Brothers Band“ heraus. Zwar hatten sie das Blues-Revival um einige Jahre verpasst, doch klangen sie wie keine andere Band ihrer Zeit. Um die musikalische Virtuosität und das perfekte Zusammenspiel der beiden Brüder konnten andere Musiker sie nur beneiden. Zu Recht galt Duane Allman als einer der weltbesten Rock- und Blues-Gitarristen.
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Duke Ellington - Ellington at Newport
Ellington at Newport war der Anstoß für Ellingtons Comeback im Mainstream. Es ist der Mitschnitt eines spektakulären Auftritts beim Newport Jazz Festival auf Rhode Island im Jahr 1956, der alle Erwartungen des Publikums übertraf und Ellington finanziellen Erfolg bis ans Lebensende sicherte. Das Konzert begann mit einer stark blues-geprägten, eigens für das Festival geschriebenen Suite, in der Ellingtons agile Klavier-Riffs, Jimmy Hamiltons gepfefferte Klarinetten-Einlagen und Clark Terrys Trompeten-Läufe den Ton angeben. Höhepunkt des Abends aber war eine Vereinigung der Titel Diminuendo in Blue und Crescendo in Blue mit dem Tenor-Saxophonisten Paul Gonsalves als Solisten. Bereits mit den ersten Tönen kam Bewegung in die Zuhörer, mit dem siebten Chorus begannen Menschen, zu tanzen. Und dann verwandelte sich das Auditorium für ganze 27 Chorusse in einen derartigen Hexenkessel, dass die Veranstalter kurz davor waren, das Konzert abzubrechen.
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Frank Sinatra - No One Cares
Niemanden kümmert’s, das erzählt uns bereits das Cover der 1959 bei Capitol Records erschienenen LP No One Cares. Sinatra, abgehalftert und frustriert mit einem Drink an der Bar, ignoriert von den ihn umgebenden glamourösen, tanzenden Paaren. Und so präsentiert sich auch die Musik der Platte in herzzerreißender Agonie, schmerzhafter Einsamkeit und trauriger Hilflosigkeit. „Ol’ Blue Eyes“ Sinatra singt mit einem profunden Sinn fürs Tragische und nicht umsonst wird No One Cares auch scherzeshalber als „Suicide Album“ („Selbstmord-Album“) bezeichnet. All diese Attribute sollten aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die zeitlosen Arrangements aus der Feder von Gordon Jenkins und der phänomenale Bariton Sinatras absolut bestechen.
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Frank Sinatra - Where Are You?
Sie sind ein Freund von Vokalmusik? Dann sind die Alben von Frank Sinatra ein Muss. Haben Sie bislang keine Sinatra-LP in Ihrer Sammlung? Dann raten wir Ihnen zu Where Are You?, denn diese Platte ist ein Klassiker. Auch wenn sie nicht so bekannt sein mag wie Only The Lonely, steht sie ihr in puncto Kreativität in nichts nach. Der 42-jährige Sinatra singt mit makelloser Stimme und aus tiefster Seele über das, was nicht ist und hätte sein können, sinniert über die großen Fragen des Lebens, über das Leiden in der Liebe. Einsam an der Bar sitzend, den Filzhut tief über die Augen gezogen, den Blick starr auf den Drink gerichtet und mit dem Barkeeper als einzigem Freund, tief in Kummer und Verzweiflung versunken. Ein Dutzend Titel, arrangiert vom kongenialen Gordon Jenkins, fügen sich auf dem 1957 bei Capitol Records veröffentlichten Album zu einem Ganzen – nichts fehlt, nichts ist zu viel.
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