Duke Ellington - Blues in Orbit
Duke Ellington bezeichnete seine Musik nicht als Jazz, sondern vorzugsweise als „American Music“. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten Protagonisten des Genres und dieser Ruhm hat sich nach seinem Tod nur vergrößert. Allein 13 Grammy-Awards und die Aufnahme in die Aufnahme in die französische Ehrenlegion sprechen eine deutliche Sprache. Ende der 50er Jahre war Ellington längst ein gefragter Mann mit einem engen Terminplan. Aus diesem Grund entstanden die meisten der Stücke auf dem zwischen Februar 1958 und Dezember 1959 aufgenommenen Album Blues In Orbit während nächtlicher Aufnahmen.
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Antal Dorati & London Symphony Orchestra: Prokofiev - Love for Three Oranges Suite & Scythian Suite
Prokofiews phantasiereiche Oper “Die Liebe zu den drei Orangen”, eine Bearbeitung des gleichnamigen Märchenspiels von Carlo Gozzi, wurde 1921 in Chicago uraufgeführt und begeistert seitdem das Publikum auf der ganzen Welt. Die Skythische Suite aus dem Jahr 1915 erlebte bei der Uraufführung einen derartigen Skandal, dass ein weniger selbstbewusster Komponist als Prokofiew nie weder eine Note aufs Papier gebracht hätte. Unter dem Dirigat von Antal Dorati haucht das London Symphony Orchestra dieser 1957 veröffentlichten Aufnahme den beiden Werken eines der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts neues Leben ein.
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Erich Kunzel & Cincinnati Symphony Orchestra – Tchaikovsky: 1812 / Capriccio Italien / Cossack Dance from Mazeppa
Achtung - Digitale Kanonen! Mit diesem Aufkleber warnte Telarc auf den LPs dieser Produktion aus dem Jahr 1979 vor den ernormen Dynamiksprüngen bei der Einspielung der 1812. Unter digitalen Kanonen verstand man damals noch die digitale Aufzeichnung echter Kanonen und den Wunsch diese in Originallautstärke in das musikalische Geschehen zu integrieren - und nicht etwas am Computer zusammen gebastelte Soundfiles. Die Warnung gilt jedoch bis heute, denn auch der analoge Neuschnitt durch Dough Sax hat die Wucht der Kanonenschüsse nicht abgeschwächt.
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Tears for Fears - The Seeds of Love
Auch auf dem dritten Album der Band dominieren schwere Themen: emotionale Verletzungen und ihre Heilung. Die Geheimwaffe der Band Tears For Fears aber trägt den Namen Oleta Adams. Adams erdet den epischen Pop der Band und verleiht den Songs mit ihrer Gospelstimme und ihrer weiblichen Präsenz große Wärme. An der behutsamen Eindringlichkeit und Schärfe sowie der sich aufbauenden Intensität von „Woman In Chains“ kommt auch heute noch kein Radiohörer vorbei – und am Schlagzeug saß ohnehin niemand anderer als Phil Collins. Auch „Sowing the Seeds of Love“ fand direkten Eingang in die Charts, sodass sich die dokumentierten Produktionskosten von über einer Million Pfund für die Band rentiert haben dürfte.
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Tears for Fears - Songs from the Big Chair
Die Band Tears For Fears hatte ihre Blütezeit in den 80er Jahren - und nur wenige Alben erschienen, bevor sich die Wege der Bandgründer Roland Orzabal und Curt Smith wieder trennten. Mit Titeln wie Shout und Everybody Wants to Rule the World jedoch schrieben sie Songs für die Ewigkeit. Eine Mischung aus verträumten Melodien und einprägsamen Texten sicherte den kommerziellen Durchbruch der Band. Ihren Bandnamen entlehnten die beiden Briten der so genannten Primärtherapie des Psychologen Arthur Janov. Diese besagt, dass die Vernachlässigung von Kindern der Grund für psychische Probleme im Erwachsenenalter sein kann. Tears for Fears verwandeln die Eindrücke ihrer Kindheit in raue, ausdrucksstarke Songs, in denen sich Zärtlichkeit und Offenheit, Ernsthaftigkeit und Melancholie mischen.
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The Band - Rock Of Ages
Diese Live-Aufnahme des Sylvesterkonzertes des Jahres 1971 erschien im darauffolgenden Jahr als Doppel-LP und wird jetzt von MFSL im Remastering vorgestellt. Für die Band sollte es für lange Jahre ein Höhepunkt ihres Schaffens bleiben. Anders als auf den Studioalben zeigt sich die Truppe mit tatkräftiger Unterstützung eines Bläser-Sextetts enorm griffig und spielfreudig und zelebriert eigene und fremde Kompositionen passend zum Jahreswechsel, als gäbe es kein Morgen.
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Ricky Nelson - Ricky Sings Again
Ricky Nelsons musikalische Laufbahn begann mit 17 Jahren, als er seine Freundin mit einer Single beeindrucken wollte. Schon in der Fernsehserie seines Vaters, „The Adventures of Ozzie and Harriet“, war er zu sehen und zu hören. Mit der bei „Verve“ veröffentlichten Single und der Coverversion von „I’m Walking“ auf der B-Seite erreichte er direkt Platz 4 der Charts. Damit war die Grundlage geschaffen für einen der ersten Teenagerstars in den USA. Auf dem 1959 veröffentlichten Album Ricky Sings Again wendet er sich dem Rock’n’Roll und Rockabilly zu und kann Größen wie Elvis Presley und Buddy Holly dabei das Wasser reichen.
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Bette Midler - The Rose
Das Leben von Janis Joplin inspirierte Michael Cimino und Bo Goldman zum Drehbuch für den Film The Rose, in dem Bette „The Divine Miss M“ Midler die Hauptfigur verkörperte. Für ihre Darstellung der Sängerin erhielt sie zwei Golden Globes und eine Oscar-Nominierung. Der vorliegende Soundtrack zum Film ist mindestens so eindrucksvoll wie die bildliche Performance Midlers. Atemberaubend gefühlvoll und mit großer Überzeugungskraft interpretiert sie die Songs zu Ehren der späten Joplin. Unvergesslich und unübertroffen ist und bleibt ihre Version von „When A Man Loves A Woman“. Nie nur eine Rolle spielend, lässt sie den Zuhörer jede Note fühlen – sich ganz den schmerzvollen Gefühlen eines „Stay With Me“ hingebend und in heiseren Songs wie „Sold My Soul to Rock’n’Roll“ und „Keep On Rockin’“ einen Blick in die Hölle werfend.
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R.E.M. - Document
“A tournament, a tournament, a tournament of lies, offer me solutions, offer me alternatives and I decline: It's the end of the world as we know it!” Diese bissige Hymne, ein nicht enden wollender, wahnwitziger Beat-Poeten-Wortschwall des Sängers Michael Stipe, ist nur einer der Höhepunkte des Albums Document. Ging der Vorgänger Lifes Rich Pageant noch eher als Partyscheibe durch, ist Document ein feuriges Statement und erstaunlich politisch mit Songs wie „Welcome to the Occupation“, „King of Birds“, „Disturbance at the Heron House“ und dem zynischen „The One I Love“. Das letzte bei Warner veröffentlichte Album mit dem neuen Produzenten Scott Litt markiert den endgültigen Durchbruch der Band.
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Weezer - The Lion and the Witch
Weezer-Fans wissen, dass die Band eine Vorliebe für Singles und EPs hat. 2002 veröffentlichte sie The Lion and the Witch, eine Live-EP mit sechs Titeln, aufgenommen im Mai desselben Jahres – mit einem kleinen Haken. Von der CD erschienen nur 25.000 Kopien, jede nummeriert und nur in ausgewählten Plattenläden zum Verkauf angeboten. Wer hiervon kein Exemplar ergattern konnte, dem half nur noch eBay.
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