Charles Minugs - Mingus Ah Um
Die Kritiker streiten sich, ob nun Ah Um oder doch eher The Black Saint and the Sinner Lady das definitive Mingus-Album ist. Sicher ist, dass diese Einspielung aus dem Jahr 1959 einen vergleichsweise geradlinigen Bassisten Mingus als Komponisten und Leader präsentiert. Die einzelnen Stücke sind sehr unterschiedlich und dennoch jederzeit zugänglich und einzigartig. Mit Better Git it in Your Soul, einem Gospel-inspirierten Stück als Opener, Goodbye Pork Pie Hat, einem langsamen Nachruf and den kurz zuvor verstorbenen Lester Young, und Fables of Faubus, einer musikalischen Parodie auf den Gouverneur von Arkansas, wurden gleich drei Stücke zu Klassikern des Jazz.
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Duke Ellington - Jazz Party in Stereo
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1959 war ursprünglich gar nicht als Album geplant, sondern hat sich im Verlauf einer langen New Yorker Nacht zu einem entwickelt. Die eigentlich Idee war es, drei oder vier neuere Kompositionen Ellingtons im Studio aufzunehmen, und dafür brauchte er gleich neun Perkussionisten, die man aus den Symphonieorchestern New Yorks rekrutiert hatte. Dann war da noch die Duke Ellington Band, die nach einer Zeit in Florida fröhlich Wiedervereinigung feierte und Dizzy Gillespie kam mitsamt Trompete vorbei. Als sich langsam herumsprach, dass sich eine Party im Studio entwickelte, tauchten auch Pianist Jimmy Jones und Sänger Jimmy Rushing auf und Ellington lud alle ins Studio ein. Wir hören eine private Jazz-Party mit einem ganzen Haufen Mikrofone drum herum.
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Duke Ellington - Blues in Orbit
Duke Ellington bezeichnete seine Musik nicht als Jazz, sondern vorzugsweise als „American Music“. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten Protagonisten des Genres und dieser Ruhm hat sich nach seinem Tod nur vergrößert. Allein 13 Grammy-Awards und die Aufnahme in die Aufnahme in die französische Ehrenlegion sprechen eine deutliche Sprache. Ende der 50er Jahre war Ellington längst ein gefragter Mann mit einem engen Terminplan. Aus diesem Grund entstanden die meisten der Stücke auf dem zwischen Februar 1958 und Dezember 1959 aufgenommenen Album Blues In Orbit während nächtlicher Aufnahmen.
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BEN WEBSTER & "SWEETS" EDISON
1962 setzten die Tenorgiganten Webster und Harry "Sweets" Edison einen lang gehegten Plan in die Tat um und nahmen zusammen ein Album auf. Edison, der sonst mit Count Basie spielte, und Webster, der mit Duke Ellington unterwegs war, ergänzten das Set um den Pianisten Hank Jones, den Bassisten George Duvuvier und den Schlagzeuger Clarence Johnston, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Mit Titeln wie "How Long Has This Been Going On" und "My Romance" zeigt sich Tenorsaxophonist Ben "The Brute" Webster mit fantastischen Solos als einer der besten Jazz-Balladeninterpreten seiner Zeit. Auch Edison lässt keinen Zweifel an seinem Können mit großen Momenten in "Embraceable You". Die Balladen sind neben weiteren drei Mid-Tempo-Bluesnummern die Höhepunkte des Albums.
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Al Di Meola, John McLaughlin, Paco de Lucia - Friday Night in San Francisco
Drei der weltweit besten Gitarristen auf einem fantastischen Live-Album aus dem Jahr 1981 - das ist "Friday Night in San Francisco". In drei Duetten und zwei Trios zeigen Al di Meola, Paco de Lucía und John Mclaughlin die ganze Bandbreite ihres Könnens, aufgenommen am 5. Dezember 1980 im "The Warfield Theatre", San Francisco. In einer wunderbaren Show stacheln sich die Ausnahmegitarristen gegenseitig zu Höchstleistungen an, spielen unmenschliche Chops und treibende Rhythmen im Flamenco-Stil, die den Zuhörer in Staunen versetzen.
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Ben Webster and Associates
Auf "Ben Webster and Associates", aus dem Jahr 1959, spielen Ben "The Brute" Webster, dessen Idol Coleman "The Bear" Hawkins und ihr Kollege Budd Johnson. Ergänzt um Ray Brown am Bass, Roy Eldridge an der Trompete, Les Spann an der Gitarre und Jo Jones am Schlagzeug begeben sich die drei Saxophonmeister auf eine musikalische Abenteuerreise. Die Musik bleibt zwar in den Grenzen des Mainstream, überzeugt jedoch durch den inspirativen Genius der Künstler. Die Hörner treiben sich gegenseitig an oder kontrastieren sich in einem regelrechten Wettkampf. Das Ergebnis ist purer Swing. Höhepunkt der Aufnahme ist die 20-minütige Version von Ellingtons "In a Mellow Tone".
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Jaco Pastorius - Jaco Pastorius
Kritiker behaupten, die Veröffentlichung von Jaco Pastorius Soloalbum im Jahr 1976 hätte die Welt des elektrischen Basses für immer verändert. Pastorius dürfte vom Namen her nicht jedem etwas sagen, doch stand er hinter dem Sound von Weather Report und war der Bassist auf Werken von Joni Mitchell aus den späten 70er Jahren. Hier hören wir Pastorius mit einer All-Star-Band, bestehend aus Mitgliedern wie Herbie Hancock, David Sanborn und Michael Brecker. Klanglich enorm offen und mit herausragender Mikrodynamik gesegnet.
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The Gerry Mulligan Quartet – What is there to say?
Es gibt niemanden, der das enorme Bariton-Saxophon so beherrschte wie Gerry Mulligan und dieses Album aus dem Jahr 1959 ist seine letzte Einspielung ohne Piano in der Combo. Sein erstes Werk als Leader für Columbia Records sollte ein Bombenerfolg werden und noch Jahrzehnte als Meilenstein für eine perfekt arrangierte Combo gelten. Diese Version erscheint als Doppel-45rpm Version auf 180g Vinyl, geschnitten von Bernie Grundman und ist auf 2.500 Exemplare weltweit limitiert.
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Weather Report - Heavy Weather
Im Jahr 1977 war das Genre des Jazz-Rock schon auf dem absteigenden Ast, als diese Veröffentlichung von Weather Report sich anschickte aus einem Schlusspunkt ein Ausrufezeichen zu machen. Mit dem melodisch wie dynamisch beeindruckendem Heavy Weather spielte die Supergroup des Jazzrock noch einmal ganz vorne mit. Die LP erscheint jetzt als Doppel 45rpm Edition mit Mastering von Bernie Grundman und einer weltweiten Auflage von 2.500 Stück.
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Diana Krall - Live in Paris
Live in Paris ist die erste Live-Einspielung die von Diana Krall zur Veröffentlichung kam. Die Aufnahmen stammen aus dem Pariser Olympia Theater und wurden Ende November 2001 eingefangen. Diana Krall trägt rhythmisch elegant Werke aus dem Great American Songbook vor und verleiht diesen in ihrer unnachahmlichen Art Seele. Der gefühlvolle Schnitt von Bernie Grundman bringt dies wunderbar gelungen an den Hörer. Jetzt als 45 rpm Edition!
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