Elton John - Rock of the Westies
Mit dem zehnten Album Elton Johns aus dem Jahr 1975 stieg der Sänger und Pianist direkt auf Platz 1 der Charts ein. Die Nummer-1-Single Island Girl ist ebenso Teil der Aufnahme wie das locker-funkige Grow Some Funk of Your Own und die Ballade I Feel Like a Bullet. Das Computerspiel Grand Theft Auto IV verhalf dem kreativen Street Kids im Jahr 2008 zu neuem Ruhm. Rock of the Westies ist ein klassisches Elton-John-Album mit großartigem Rock`n`Roll, bevor Funk und Disco den Sound der 70er endgültig dominierten.
|
Scorpions - Virgin Killer
Heavy Metal galt Ende der 70er Jahre noch immer als eine Art von Untergrundbewegung und die Scorpions waren mit ihrem Album etwas zu früh dran für den großen Hit. Doch Virgin Killer hat alles, was eine klassische Hardrock- und wahre Heavy-Metal-Scheibe braucht: melodischen und gleichzeitig harten Rock, schwere Songs und das außergewöhnliche, schnelle, innovative Gitarrenspiel von Uli Jon Roth. Sein von Hendrix inspiriertes Solo auf Polar Nights gehört heute zu den Klassikern und bahnte seinen Weg zur Gitarrenlegende.
|
Big Brother & The Holding Company - Cheap Thrills
Die Anwälte von Columbia Records brauchten geschlagene sieben Monate, um Janis Joplin und ihre Band aus einem unglücklichen Vertragsverhältnis mit Mainstream Records herauszulösen. Erst danach, im August 1968 konnte Cheap Thrills erscheinen. Ein gefeierter Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Jahr zuvor hatte für Furore gesorgt und die Öffentlichkeit auf Joplin aufmerksam gemacht, doch außer einer schlecht produzierten LP war bislang keine Platte von ihr erschienen. Die Erwartungen waren hoch – und Cheap Thrills löste sie ein. Das Nr.-1-Album verkaufte sich über eine Million Mal und zementierte Joplins Ruf als erster wahrer weiblicher Rock-Superstar.
|
Joe Walsh - But Seriously, Folks...
Es sah so aus, als sei Walsh’ Solokarriere mit seinem Eintritt bei den Eagles auf Eis gelegt. Umso erfreuter waren seine Fans, als er 1978 mit But Seriously, Folks sein viertes Studioalbum veröffentlichte. Der Slide-Gitarrist aus Kansas gibt hier einen Einblick in die vielen musikalischen Einflüsse und Konzepte, die ihn beeinflussten: von Reggae über Country zu Pop und Rock. Begleitet wird er von seinem langjährigen Begleiter, Schlagzeuger Joe Vitale, dem Sänger und Gitarristen Jay Ferguson und dem renommierten Bassisten Willie Weeks.
|
Dio - The Last in Line
Nach dem Erfolg ihres Debütalbums Holy Diver setzte Dio-Frontman Ronnie James Dio seinen Erfolgskurs fort und veröffentlichte im Jahr 1984 mit The Last in Line den größten Hit der Bandgeschichte. Unterstützt durch ein Video zum gleichnamigen Titeltrack, das auf dem damals noch jungen Musiksender MTV lief, wurde Dio zum Stadionfüller. Mit dem Titel „We Rock“, einem klassischen Metal-Opener, gibt Dio den Ton des Albums vor. The Last in Line ist kraftvoller Hard Rock mit beeindruckenden Gitarrensoli von Vivian Campbell, fantastischen Texten und der markanten Stimme von Ronnie James Dio.
|
Mike + The Mechanics - Mike + The Mechanics
Während Phil Collins 1985 neben Genesis seine Solokarriere verfolgte, gründete der Gitarrist der Band Mike Rutherford seine eigene Kombo Mike + The Mechanics. Rutherford suchte nach einer künstlerischen Nische, um mit talentierten Songschreibern und Musikern zu experimentieren, ohne sich dabei personell festzulegen. Seine „Mechanics“ bestanden im Kern aus dem Produzenten Christopher Neil, dem Keyboarder Adrian Lee sowie dem Schlagzeuger Peter Van Hooke. Für den Gesang heuerte er Paul Carrack und Paul Young an, die später zu festen Mitgliedern wurden. Und mit der Nische war es direkt mit der Veröffentlichung des Debütalbums vorbei.
|
Ten Years After - Rock & Roll Music to the World
Das 1972er Album entstand nach einer langen Zeit des Tourens und Fans meinen heute, dass nicht nur der Turned Off TV Blues die Gefühle der Band perfekt beschreibt. Es gibt einen großen Hit mit You Give me Loving zum Einstieg, doch von da an nimmt das Gefühl des Blues im Blues-Rock das Kommando. Die Songs stammen allesamt aus der Feder von Sänger und Gitarrist Alvin Lee und er definiert den Sound dieses Albums mit seinen teils enorm kraftvollen Boogie Nummern.
|
Scorpions - Love at First Sting
Das 1984er Album der Hannoveraner Band brachte die zuvor bereits erfolgreiche Band nun auch in die Radiocharts der ganzen Welt. Die Titelliste erinnert stark an eine Zusammenstellung der größten Hits der Band und viele der Titel waren ein fester Bestandteil der Live-Auftritte. Besonders Coming Home wurde gerne als Eröffnungsstück gespielt. Der Hit Rock You Like a Hurricane und die Ballade Still Loving You dürfen natürlich nicht fehlen. Dies war das erste digital produzierte Hardrock Album und wurde mit 32 Tonspuren im Dierks Studio in Köln aufgenommen.
|
Bob Dylan's Greatest Hits
Bob Dylan ist unzweifelhaft eine DER Stimmen der 60er Jahre, ein Popgigant in der Geschichte der amerikanischen Musikwelt. Die vorliegende Compilation erhielt fünf Mal Platin, zahlreiche Künstler haben die auf ihr versammelten Titel erfolgreich gecovert. Jeder kennt Songs wie "Blowin' in the wind", "The Times They Are a-Changin'", "Mr. Tambourine Man" und "It Ain't Me Babe". Stellt sich die Frage: Braucht die Welt wirklich eine weitere Ausgabe von Bob Dylan's Greatest Hits? Unbedingt!
|
Jane’s Addiction – Nothing’s Shocking
Warner Music gewann den Bieterwettbewerb um eine Band aus Los Angeles und präsentierte dann 1988 das offizielle Debütalbum von Jane’s Addiction. Das Album Nothing’s Shocking enthielt einen damals völlig neuartigen Mix aus Rock, Prog-Rock, Punk und sogar Einflüsse von Jazz und Folk sind zu hören. Das Cover mit den nackten brennenden siamesischen Zwillingen war der breiten Öffentlichkeit in den USA doch ein wenig zu freizügig und zeitweise wurde das Album in einem braunen Packpapierbeutel verkauft. Das wiederum steigerte das Interesse der Jugendkultur ganz enorm.
|