Elvis Presley – Stereo ’57 (Essential Elvis Volume 2)
Dass Stereo `57 – Essential Elvis Volume 2 überhaupt veröffentlicht werden konnte, grenzt an ein Wunder. Toningenieur Thorne Nogar, der während der Aufnahmen mit dem „King“ ein 2-Spur-Band für eine Sicherungskopie mitlaufen ließ, markierte die Bänder mit dem Vermerk „Löschen“ und gab sie seinem Kollegen Bones Howe. Der jedoch bewahrte sie auf und legte sie in ein Schließfach. Und hier sind sie nun: 20 Takes mit zahlreichen Ausrutschern und Neuanfängen, einem lachenden und scherzenden Elvis Presley und Musikern, die sich nach und nach an ihr Material herantasten.
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The Allman Brothers Band – Eat A Peach
Das Tribut an den verstorbenen Bandgründer Duane Allman hätte nicht ergreifender ausfallen können. At Filmore East brachte der Band gerade den verdienten Durchbruch und erhielt am 15. Oktober 1973 eine Goldene Schallplatte, als Allman 14 Tage später bei einem Motorradunfall ums Leben kam. Die Doppel-LP Eat A Peach ehrt den Musiker mit Songs, die er bereits für das nächste Album aufgenommen hatte, sowie diversen Live-Mitschnitten, die auf dem Vorgänger keinen Platz mehr fanden. Eat A Peach präsentiert die Allman Brothers auf ihrem Höhepunkt und Titel wie Little Martha sind nicht nur anrührend, sondern vor allem der Beweis für Duane Allmans außerordentliches Talent.
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Foreigner – 4
1981 vollzogen Foreigner mit dem Album 4 ihren endgültigen Wandel zum Hardrock, der mit Head Games begann. Kristallene Pop-Rock-Melodien und Balladen, die Feuerzeuge zum Leuchten bringen. Hits wie das wilde, funkige Urgent, das berührende Waiting For A Girl Like You und Juke Box Hero. 4 ist ein Meisterwerk an Präzision und Kraft, produziert von Robert „Mutt“ Lange in makelloser Qualität. Kurz gesagt, 4 hat alles: feurigen Rock n‘ Roll, emotionale Schmachtlieder, synthesizer-unterlegte Popnummern und rowdy-hafte Töne für den Frustabbau.
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Foreigner – Head Games
Mit Head Games setzten die Hardrocker von Foreigner im Jahr 1979 ihre Erfolgsserie fort. Auch das dritte Album der Band wurde, wie schon das Debüt und der Vorgänger, mehrfach mit Platin gekrönt. Mit ihrem melodiösen Rock trafen sie genau den Ton der Teenager aus den Vororten und waren zugleich harmlos genug, um auch deren Eltern zu gefallen. Starke Gitarren, harte Rhythmen, ein kantiger und schlanker Sound machte Foreigner zu einer der gefragtesten Stadionrock-Bands der 80er.
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Billy Joel – An Innocent Man
The Nylon Curtain aus dem Jahr 1982 hatte Billy Joel erschöpft und wenngleich es einige Charthits enthielt, brachte es nicht den kommerziellen Erfolg der Vorgängeralben. Joel entschied, es sei an der Zeit, mal wieder ein Album zu machen, das ihm einfach nur Spaß bereitet. Mit Kompositionen, die an die sorgenlose Musik seiner Kindheit erinnern. Heraus kam 1983 An Innocent Man, das unbeschwerteste und eingängigste Album seiner Karriere, das Klassiker wie The Longest Time, Uptown Girl und Tell Her About It enthält – und Spaß beim Hören ist damit garantiert!
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Nat King Cole – Welcome To The Club
Zum ersten Mal seit Beginn der digitalen Ära erscheint Nat King Coles Welcome To The Club als vollständig neu, von den kürzlich wiederentdeckten Masterbändern gemastertes Album in Stereo. Die 1959 veröffentlichte Aufnahme beinhaltet Interpretationen beliebter Pop- und Jazz-Standards, die der Pianist und Sänger gemeinsam mit Dave Cavanaugh und der Count-Basie-Kombo zum Besten gibt. Wenngleich Bandleader Basie aufgrund vertraglicher Hindernisse nicht dabei sein konnte, ist dies Coles beeindruckendste Aufnahme mit einer Big-Band. Als Bonus-Track enthält die AFZ-Veröffentlichung den bislang unveröffentlichten Titel Madrid.
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Harry Belafonte - Calypso
Dieses frühe Album Harry Belafontes besiegelte seine Karriere. Als erster Solokünstler verkaufte er mit Calypso über eine Million Alben, es stand unglaubliche 31 Wochen an der Spitze der Charts und blieb insgesamt ganze 99 Wochen darin gelistet. Ein wegweisendes Album für den Calypso, der nicht nur in Belafontes Musik, sondern auch in die gesamte Folkmusik der 1950er und 60er Jahre Einzug hielt.
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Bob Dylan - Blonde On Blonde
Das Jahr 1966 brachte einige herausragende Musikveröffentlichungen hervor. Neben den Pet Sounds der Beach Boys oder dem Album Revolver der Beatles erschien auch Bob Dylans Blonde On Blonde, das Musikkritiker als Meilenstein feiern und das vom us-amerikanischen Magazin Rolling Stone auf Platz 9 der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt wurde. Stilistisch in sich geschlossen, scheint Dylans Musik die Zeit zu überwinden, dem Raum die Stirn zu bieten, die Realität außer Kraft zu setzen und dem Zuhörer Wahrheiten über sich selbst zu liefern, die er bislang nicht kannte. Wer sich auf Dylans dunkle, kryptische Texte einlässt, geht auf eine surreale Reise in traumartige Fantasiewelten, von der er möglicherweise verändert zurückkehrt.
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Lynryd Skynryd – Pronounced Leh-nerd Skin-nerd
Die Allman Brothers waren vor ihnen da, doch Lynryd Skynryd sind der Inbegriff des Southern Rock. Die Allman Brothers waren außerordentlich talentierte Musiker, Lynryd Synryd waren Vollblut-Rocker, die mit ihren Songs tief im Lebensgefühl der Südstaaten und den Werten der Arbeiterklasse verwurzelt waren. Sie brachten alles zusammen: Blues, Country, Garage Rock und Südstaaten-Poesie. Im Studio von Al Kooper, der sie nach siebenjähriger Suche der Band nach einem Plattenvertrag in einem Club in Georgia hörte, produzierten sie ein raues und kompromissloses Album. Nur wenige Debütalben klingen vergleichbar selbstsicher, irgendwie bekannt und dann aber doch völlig einzigartig.
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Miles Davis – Four & More
Im Studio verfolgte Miles Davis, insbesondere in den 60er Jahren, fast immer eine konzeptuelle Vision. Das macht Live-Aufnahmen wie Four & More umso wertvoller. Sie präsentiert den legendären Trompeter befreit von thematischen Anforderungen und Beschränkungen, der sich auf der Bühne freispielt mit einem Programm brillanten Materials, das er später zugunsten experimentelleren Spiels vernachlässigte. Intensiv und aggressiv-dynamisch produziert Davis einen wahren Hurrikan in der Philharmonic Hall im New Yorker Lincoln Center an diesem 12. Februar 1964. Pianist Herbie Hancock swingt, Saxophonist George Coleman lässt die Muskeln spielen und alle lassen sich antreiben vom erst 19-jährigen Schlagzeuger Tony Williams.
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