Hybrid SACD

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The Beach Boys - Pet Sounds

Pet Sounds wurde im Jahre 1966 ursprünglich als Mono-Album veröffentlicht. Kurze Zeit später schob Capitol Records auch eine Stereoversion nach, die jedoch nicht etwa auf Stereoaufnahmen beruhte, sondern auf einem durch Frequenztricks aufbereitetem Mono-Material. Diese Aufnahme hingegen beruht auf einem Remix der Multi-Track-Bänder aus dem Jahr 1996 unter der Aufsicht von Brian Wilson, die zum ersten Mal eine legitime Stereomischung darstellten. Diese ist nicht identisch mit der vorherigen Mono-Version und es fehlen die Studiogespräche des Originals. Auch einige frühe Overdubs konnte man heute digital bearbeiten. Ein neuer Ausblick auf einen Klassiker.

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Foreigner - Double Vision

Nach dem großen Erfolg ihres Debütalbums waren Foreigner so weise, für das zweite Werk aus dem Jahr 1978 wenig an ihrem Stil zu ändern. Prägnanter Gitarrenrock mit Lou Gramm als Sänger und gigantische Riffs von Mick Jones ergaben Hitsingles wie Hot Blooded und Double Vision jeweils am Anfang einer LP-Seite. Das reichte für Platz drei der US-Charts und stadionfüllende Besucherzahlen bei Konzerten. Kein Wunder bei sieben Millionen verkauften LPs.

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Carlos Santana & John McLaughlin - Love Devotion Surrender

Aus dem Jahr 1973 stammt die Kollaboration von Carlos Santana und John McLaughlin. Beide waren Schüler des Guru Sri Chinmoy und waren spirituell wie musikalisch in Wandlung begriffen. Santana bewegte sich von seinen Rockwurzeln in den Bereich des Fusion Jazz und McLaughlin war als Gitarrist des Mahavishnu Orchestra zwar berühmt geworden, doch wollte er die Musik in eine anderer Richtung bewegen als der Rest des Orchesters. Gemeinsam folgen sie spirituellen Gedankengängen und finden dabei tatsächlich bei John Coltrane, der eine ähnliche Phase schon in den 60er Jahren durchlaufen hatte, einen Einstieg.

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Stevie Ray Vaughan - In Step

Das letzte zu Lebzeiten erschienene Album von Stevie Ray Vaughan stammt aus dem Juni 1989 - und es dürfte das einzige Studioalbum sein, bei dem er nüchtern zu hören ist. Nach Jahren des Alkohol- und Kokainmissbrauchs sowie anschließendem harten Entzug hat Vaughan eine enorme Energie ins Studio gebracht. Man hört den festen Willen, nicht nur ein Liebling der Blues-Kritiker zu sein, sondern endlich auch ein Album mit richtigen Verkaufszahlen produzieren zu wollen. Vaughan spielt schneller und härter als jemals zuvor und produziert sein wohl bestes Album.

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Carole King - Music

Direkt nach dem Hitalbum Tapestry mit seinen legendären Erfolgen veröffentlichte Carole King im Dezember 1971 das Album Music. Während die Kritiker die LP im Vergleich als weniger großartig einstuften, stellt man 40 Jahre später fest, dass es sich um tatsächlich zeitlose Musik und hervorragend geschriebene Songs handelt. Carole King schafft es, Wärme und Ausdruck in Songs irgendwo zwischen Pop, Jazz und R'n'B zu bringen und bis heute klingt dies niemals aufgesetzt. James Taylor spielt als Gastmusiker bei Song of Long Ago mit.

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Santana – Caravanserai

Das Album Caravanserai aus dem Jahr 1972 stand am Beginn einer mehr als 20 Jahre andauernden Beschäftigung Santanas mit einer Fusion von Rock und Jazz. Primär instrumental eingespielt und mit Tom Coster als neuem Bandmitglied an den Keyboards, nimmt Carlos Santana den Zuhörer mit auf eine Reise in neue musikalische Welten. Obwohl dem Album der Hit-Appeal der Vorgängeralben fehlte, gelang es in die Top-Ten der US-Charts und es ist fraglich, ob auch heute noch ein Künstler von seinem Publikum fordern könnte, sich ein Album auch mehrfach anzuhören um den richtigen Zugang zu finden.

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James Taylor - Dad Loves his Work

Im Jahr 1981 erschien nach dem von Kritikern verschmähten Album Flag ein Album mit James Taylor Originalen. Aufgenommen in einer Zeit von Heroinabhängigkeit, Alkoholmissbrauch und der Ehekrise mit Carly Simon lieferte James Taylor dem Produzenten Album voller Verletzlichkeit und Trotz. Eines der besten Singer-Songwriter-Alben der Musikgeschichte. Allein der Titelsong Hard Times enthält genug unverarbeitete Probleme um einen ganze Vorabendserie daraus zu gestalten.

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James Taylor - Flag

Als das Nachfolgealbum zum gigantisch erfolgreichen JT im Jahr 1979 erschien war die Enttäuschung häufig groß. Das Album sollte zwar in die Top 10 kommen und langfristig mehr als zwei Millionen Mal verkauft werden, doch enthielt es schlichtweg wenig radiokompatibles Material. James Taylor besang Charaktere der amerikanischen Arbeiterklasse, coverte die Beatles und ließ gefühlvolle Balladen in bestem Studiosound aus seiner Gitarre perln. Heute ist dies ein wunderbares Album und man ist ganz froh auf Radiomusik verzichten zu können.

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The Band - Stage Fright

Stage Fright bedeutet so viel wie Bühnenangst und dieser Titel war nicht zufällig für das 1970er Drittlingswerk gewählt. Nach den großen Erfolgen von Alben wie Music from Big Pink und The Band war eine große Unsicherheit eingezogen und die deutlich persönlicheren Songs zeigen zumeist eine dunkle und getriebene Seite. Die Aufnahmen sollten eigentlich vor einer kleinen Fangemeinde Live eingespielt werden, doch das lokale Stadtamt wollte eine solche Zusammenkunft von Rockfans nicht gestatten und so wurde zwar auf einer Bühne, jedoch ohne Publikum mit Teils geschlossenem Vorhang gespielt.

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James Taylor – JT

James Taylor drohte Ende der 70er Jahre in Vergessenheit zu geraten und wechselte zum Label Columbia Records und nahm dort sein erfolgreichstes Album seit Sweat Baby James. Die Veröffentlichung aus dem Jahr 1977 fand wieder zurück zu einem dunkleren James Taylor mit autobiographischen Songs in einer Phase seines Lebens, in dem er über Depressionen nur Singen musste und über Another Grey Morning nachdenken kann. Gleichzeitig erweitert er seine Folk-Rock Wurzeln um einen Countryeinschlag und nahm mit Linda Ronstadt als Hintergrundsängerin den Bartender's Blues auf.

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