Titel

Side 1

1. But Not For Me

2. Surrey With The Fringe On Top

3. Moonlight In Vermont

4. Music, Music, Music

5. No Greater Love

Side 2

1. Poinciana

2. Wood'yn You

3. What's New

Ahmad Jamal Trio - Ahmad Jamal At The Pershing [Mono]

180g Vinyl, LP - AAPJ 128 - UVP 58,00 €
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Dies ist eine der meistverkauften Jazzplatten aller Zeiten, aber unter Audiophilen ist sie deutlich weniger bekannt als andere Klassiker des Genres. Der Jazzpianist, Komponist, Bandleader und Grammy-Nominierte Ahmad Jamal ist seit fünf Jahrzehnten einer der erfolgreichsten Leader im Jazz und einer der ganz großen Pianisten des Genres. Seine Kunstfertigkeit, sein Talent und seine Kreativität begeistern das Publikum und werden von Musikern und Musikliebhabern gleichermaßen gelobt.

1956 spielte Jamals neues Trio (mit Israel Crosby am Bass und Vernell Fournier am Schlagzeug) im Pershing Hotel in Chicago. Zwei Jahre später, am 16. Januar 1958, nahm die Gruppe in der Lounge des Hotels „At The Pershing: But Not For Me“ auf. Das Album hielt sich 108 Wochen lang in den Top Ten der meistverkauften Alben.

AllMusic bewertete das Album mit 4 Sternen und bezeichnete es als Wendepunkt in Jamals Karriere. „At The Pershing: But Not For Me“ wurde zu einer der meistverkauften Platten in der Geschichte von Chess Records. Chess Records ist ein Synonym für die Chicagoer Electric-Blues-Szene der 1950er Jahre, als legendäre Namen wie Muddy Waters, Howlin' Wolf, Bo Diddley und Chuck Berry bekannt wurden und dazu beitrugen, das Label von Leonard und Phil Chess als einen der führenden Vertreter der R&B-Musik in Amerika zu etablieren. Oft wird vergessen, dass ein Jazzpianist namens Ahmad Jamal eine wichtige Rolle dabei spielte, die Kassen von Chess Records zu füllen und dessen Publikum zu erweitern.

Der aus Pittsburgh stammende Jamal war ein Wunderkind, das im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspielen begann und als Teenager die Aufmerksamkeit des großen Jazzmusikers Art Tatum auf sich zog. Nach seinem Umzug nach Chicago im Jahr 1948 wurde er schließlich von dem visionären Plattenproduzenten John Hammond entdeckt, der Billie Holiday bekannt gemacht hatte und später Aretha Franklin und Bob Dylan zu Weltruhm verhalf. Hammond gab Jamal 1951 seine erste Aufnahme, aber erst sieben Jahre später, als der Pianist bei Chess Records unter Vertrag genommen wurde, ging es mit seiner Karriere steil bergauf.

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