Cardas Audio

George Cardas - Audiolegende

Vor seinem Leben als Firmeninhaber war HiFi-Fan George Cardas als Ingenieur im Bereich Telekommunikation tätig und mit der Datenübertragung auf Langstrecken beschäftigt. Im Jahr 1988 gründete er in Los Angeles sein Unternehmen Cardas Audio und behauptet sich damit nun seit über 25 Jahren erfolgreich im HiFi-Markt.

Als er die Hitze und den Schmutz in der größten Stadt Kaliforniens nicht mehr ertragen konnte, fand er an der Pazifikküste Oregons in der kleinen Ortschaft Bandon sein neues Zuhause. Damit auch die Firma umsiedeln kann, bot er seinen Mitarbeitern an, die Umzugskosten zu übernehmen, wenn sie mit ihm Richtung Norden ziehen. Und tatsächlich: die gesamte Belegschaft ging mit. Heute besitzt Cardas Audio in Bandon zwei Produktionshallen in fußläufiger Entfernung zum Fischerhafen des Orts.

Obwohl das Tagesgeschäft des Unternehmens mittlerweile von seiner Tochter Angela geführt wird, hat sich George Cardas bislang keineswegs in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der passionierte Audiophile ist weiterhin an der Produktentwicklung beteiligt. George Cardas hat mit seinen Innovationen den Markt für Audiokabel maßgeblich geprägt, denn Cardas-Kabel zeichnen sich nicht nur durch die herausragende Verarbeitung besten Ausgangsmaterials aus, sondern vor allem durch ein Kabeldesign nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts.

George Cardas

Cardas - Kupfer

Als er die Hitze und den Schmutz in der größten Stadt Kaliforniens nicht mehr ertragen konnte, fand er an der Pazifikküste Oregons in der kleinen Ortschaft Bandon sein neues Zuhause. Damit auch die Firma umsiedeln kann, bot er seinen Mitarbeitern an, die Umzugskosten zu übernehmen, wenn sie mit ihm Richtung Norden ziehen. Und tatsächlich: die gesamte Belegschaft ging mit. Heute besitzt Cardas Audio in Bandon zwei Produktionshallen in fußläufiger Entfernung zum Fischerhafen des Orts.

Obwohl das Tagesgeschäft des Unternehmens mittlerweile von seiner Tochter Angela geführt wird, hat sich George Cardas bislang keineswegs in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der passionierte Audiophile ist weiterhin an der Produktentwicklung beteiligt.

George Cardas hat mit seinen Innovationen den Markt für Audiokabel maßgeblich geprägt, denn Cardas-Kabel zeichnen sich nicht nur durch die herausragende Verarbeitung besten Ausgangsmaterials aus, sondern vor allem durch ein Kabeldesign nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts.

In den 1980er Jahren erreichte die Verfügbarkeit dieses höchst reinen Leiterstrangmaterials, aus dem einzelne Kupferlitzen gezogen werden, in den USA einen Nullpunkt. Kleinere, handwerklich ausgerichtete Betriebe versuchten, ihren Kupferbedarf durch ausländische Lieferanten zu decken. Das hatte zwei Nachteile: die Güte dieser Produkte war nie gleichbleibend und die Preise für hochwertige Ware erreichten astronomische Höhen. George Cardas entschloss sich, selbst in eine eigentlich schon geschlossene Kupferhütte an der US-Ostküste zu investieren, um somit Zugriff auf das bestmögliche Grundmaterial zu haben.

Das Kupfer, das man für Kabel von Cardas Audio benötigt, muss aus einer neuen Schmelze (also ohne Recycling-Kupfer mit Verunreinigungen) kommen und hat standardmäßig eine Reinheit von mindestens 99,9999%. Doch Sorgfalt und Kontinuität bei jedem Produktionsschritt und ganz viele Neunen hinter dem Komma sind nicht genug, denn es macht einfach keinen Sinn, mit reinem Kupfer oder gar Silber eine Produktion zu beginnen, um dann ein sprödes, oxidiertes Endprodukt heraus zu bekommen.

Im Gegensatz zu konventionellem Kupfer, das in elektrischen Temperierungsverfahren gezogen wird, zieht man bei Cardas die Kupferstränge in einer reinen Wasserstoff-Atmosphäre, um qualitätsmindernde Oxidationsprozesse an der Oberfläche zu verhindern. Wasserstoff als Atmosphäre erlaubt tatsächlich einen homogeneren Materialfluss als zuvor genutzter Stickstoff. Eigens gefertigte Diamant-Pressbacken polieren den Draht während des Ziehens auf den notwendigen Leiterquerschnitt bei jedem Fertigungsschritt. Für den dauerhaften Schutz wird der fertige Kupferstrang sofort mit einem Urethanlack versehen, um Oxidation zu verhindern. Technisch ist der entstehende feine „Draht“ dann eine sogenannte Hochfrequenzlitze. Aus einer Kombination solcher Litzen mit unterschiedlichem Durchmesser entstehen die Cardas Kabel.

Cardas Audio ist heute ein Toplieferant für aufwendig produzierte, hochreine Metalle für den High-End Audiomarkt. Andere Kabelhersteller verwenden hierfür dann Begriffe wie PerfectSurface Copper+.

Cardas - Kabelstrukturen

Cardas – Kabelstrukturen

Wie wichtig George Cardas der Goldene Schnitt ist, kann man bereits am Firmenlogo erkennen: dem stilisierten Gehäuse einer Nautilus. Alle Cardas-Kabel bestehen aus zahlreichen Einzellitzen.

Angefangen mit den kleinsten Litzen im Inneren des Kab­els, werden ringförmig darum herum weitere, im Verhältnis des Goldenen Schnitts größer werdende Litzen angeordnet. Diese Litzen sind also etwa 1,62 Mal größer als die vorherigen. In diesem „Golden Section Stranding“ genannten Verfahren werden alle Einzellitzen mit solchen gepaart, die nach dem Goldenen Schnitt ungleich zueinander sind, so dass keine Resonanz zwischen den gepaarten Leitern entsteht. Es ist diese Stille der Leiter untereinander, die den Cardas-Kabeln ihre einzigartige Musikalität und Klangtreue verleiht.

Gewöhnliche Kabel sind Dipolantennen, die elektromagnetische Wellen sowohl ausstrahlen als auch empfangen. Dies sorgt für Störungen im Signalweg. George Cardas fand heraus, dass sich durch die so genannte „Crossfield Construction“, bei der die verschiedenen Kabellagen kreuzförmig verschaltet werden, die Dipolmomente gegenseitig neutralisieren. Dieser Ansatz führte über die Jahre zur Cross-Kabelserie, deren bekanntester Vertreter, das Golden Cross, zu Recht Kultstatus unter Audiophilen erreichte. Das Golden Cross verwendete sechs Innenleiter-Strukturen, die dann wiederum kreuzförmig verschaltet wurden. Der klassische Cardas-Klang mit natürlichen Mitten, einem satten Bass und ganz leicht abgedunkeltem Hochtonspektrum ist heute noch in bei den Parsec-Kabeln, die die Nachfolge des Quadlink 5C antraten und beim Nachfolger des Golden Cross, dem Clear Reflection, zu finden.

Cardas - Terminierung

Alle Cardas Kabel werden in den USA gefertigt und von Hand terminiert. Die Mitarbeiter in der Fertigung bezeichnen sich selbst entsprechend mit einem Augenzwinkern als „Terminatoren“.

Bei den richtig komplexen Kabeln wie einem Clear Beyond Speaker, bei dem mehr als 70 Fertigungslagen im Kabel integriert sind, wird für die Herstellung nicht in Minuten oder Stunden, sondern in Tagen gerechnet. Die Anschlüsse der Wahl bestehen aus reinem Kupfer, das zuerst versilbert und dann rhodiniert wird. Es sind praktisch alle Terminierungen als Sonderwunsch möglich. Auch Bi-Wiring mit Banana am Hochtöner und Gabelschuh am Bass. Bei den komplexeren Lautsprecherkabeln ab der Clear Light Serie werden diese nicht mehr gelötet, sondern kaltverschweißt.

Dadurch entsteht ein perfekter Materialübergang für die Ewigkeit.

Durch die Verwendung der gelackten Einzellitzen ist ein „Selberlöten“ von Cardas Kabeln nicht ganz trivial und ohne Lötbad praktisch unmöglich. Cardas Audio bietet für die Kunden, die nachträglich eine Änderung der Terminierung ihrer Kabel brauchen, einen entsprechenden Service in den USA an.

RCA-oder XLR-Stecker und -Buchsen in allen erdenklichen Formen gibt es natürlich genauso, wie auch Kabelschuhe und Bananas für Selberlöter, denn Cardas ist ein großer Zulieferer in der amerikanischen High-End-Audio-Industrie. Wer einen klanglich wirklich guten Adapter, Stromstecker oder auch nur eine herausragende Tonarminnenverkabelung sucht, wird ebenfalls begeistert sein.

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  1. CLEAR Headphone
    Das CLEAR Headphone ist im Prinzip eine verkleinerte, besonders flexible Variante des CLEAR Lautsprecherkabels und besteht aus zwei separaten Zuleitungen für den rechten und linken Kanal. In jeder dieser Zuleitungen befinden sich wiederum vier Leiterstränge von einzeln gelackten Litzen, die im CLEAR-Aufbau gegenläufig miteinander verseilt sind. Die Litzenstränge werden mit PFA isoliert und mit Nylonfäden gedämpft. Durch ein mit Nylon ummanteltes, thermoplastisches Elastomer werden sie in Form gehalten. Die Innen- und Außenleiterbündel der in sich verdrillten Litzenstränge werden vierachsig miteinander kombiniert.
  2. Parsec Headphone
    Das Parsec Headphone tritt im Jahr 2019 die Nachfolge des Cardas Cross Headphone an, welches 16 Jahre lang das wohl erfolgreichste Upgrade-Kabel auf dem Weltmarkt war. Das neue Parsec setzt auf noch feinere einzeln gelackte Litzen mit einer etwas dickeren Isolierung zwischen den vier Kabelbündeln, die allesamt im goldenen Schnitt angeordnet sind. Die vier Kabelbündel sind sprialförmig im Inneren des Kabels geführt und werden jetzt aus einer Kombination von Adern und halbleitenden Bändern geschirmt.
  3. Cardas A8 30th Anniversary Edition - In-Ear-Speakers
    Zum 30-jährigen Firmenjubiläum haben die Spezialisten aus Oregon die erste Version des A8 noch einmal überarbeitet und in einer 30th Anniversary Edition aufgelegt. Der neue A8 wird mit einem ungewöhnlich konstruierten Treiber aus Doppelmagneten angetrieben, der das gesamte Frequenzspektrum linear reproduziert. Was für den Laien unverständlich klingen mag, ist bei genauerer Betrachtung ein technischer Durchbruch. Für die kleinen Treiber mit gerade mal 10,85 mm Durchmesser verwendete Cardas bislang nicht-magnetische Polkappen, die aufgrund ihrer maschinellen Herstellung leicht eingekauft werden können. Beim A8 30th Anniversary Edition entschied er sich anders.
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