Titel

Side 1

1. Love Struck Baby

2. Pride And Joy

3. Texas Flood

4. Tell Me

5. Testify

Side 2

1. Rude Mood

2. Mary Had A Little Lamb

3. Dirty Pool

4. I’m Cryin’

5. Lenny

Side 3

1. SRV Speaks

2. Tin Pan Alley (AKA Roughest Place In Town)

Side 4

1. Testify (live)

2. Mary Had A Little Lamb (live)

3. Wham! (live)

Sides 1 & 2 are identical tracks to the original single LP release. Sides 3 & 4 have only been available as bonus tracks on the Epic/Legacy CD issue.

Stevie Ray Vaughan - Texas Flood

180g Vinyl, Doppel-LP - PPAN-38734 - UVP 52,00 €

Die Auswirkungen der Debüt-LP "Texas Flood" von Stevie Ray Vaughan zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 1983 können gar nicht überschätzt werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Blues bei weitem nicht mehr die Bedeutung, die er in den 60er Jahren hatte - "Texas Flood" änderte das grundlegend, erreichte die Top 40 der Charts und blieb dort mehr als ein halbes Jahr, unerhört für eine Blues-LP. Vaughan wurde zu einem echten Star und zündete so die Wiederbelebung des Blues. Die Auswirkungen waren nichts weniger als monumental, dennoch wurde Vaughan, trotz seines erstaunlichen Könnens auf der Gitarre, für seine wenig ausgeprägte Stimme kritisiert. Anstatt dessen, so die Kritiker, waren die Einflüsse nur zu offensichtlich, seien es Albert Kings gequetschte und doch kraftvolle Alleingänge oder Larry Davis' gefühlsgeladener Gesang. Es gibt ein Körnchen Wahrheit in diesen Vorwürfen, aber das war es gerade, was "Texas Flood" zu seiner Bedeutung verhalf. Vaughn machte keinen Versuch, seine Einflüsse zu verhehlen, er zelebrierte sie und punmpte so frisches Blut in ein vertrautes Genre.

Als Vaughan und seine Band Double Trouble dieses Album 1982 über einen Zeitraum von drei Tagen hinweg aufnahmen, waren die einzelnen Tracks schon bei zahllosen Liveauftritten gespielt worden, er wußte genau wie er sein Material zu behandeln hatte um maximale Wirkung zu erzielen. Das Album ist aufgebaut wie ein Liveauftritt, es startet mit den zwei besten selbst verfassten Songs, "Love Struck Baby" und "Pride and Joy", leitet dann über zu zwei Coverversionen, dem auf kleiner Flamme köchelnden Titelstück und einer aufregenden Interpretation von Howlin' Wolfs "Tell Me", um dann mit "Dirty Pool" und "I'm Crying" zum Höhepunkt zu kommen. Zum krönenden Abschluss setzt Vaughan mit "Lenny" seiner Frau noch ein lyrisch-jazziges Denkmal.

Es wird klar, dass Vaughans tatsächlicher Verdienst - durch die Annahme verschiedener Einflüsse seiner Idole - das Finden von etwas persönlichem und gefühlsbetontem war. Manchmal waren die Anleihen offensichtlich, manchmal nur subtil, die Verschmelzung von Erinnerungen an die Vergangenheit mit der Aufgeregtheit und dem Wesen der Gegenwart sind der Stil Stevie Ray Vaughans.

"Texas Flood" - Stevie Ray Vaughan (g, voc); Tommy Shannon (b); Chris “Whipper” Layton (dr)

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