Uncompressed World Volume III – Audiophile Male Voices
Nach den erfolgreichen Verkäufen der ersten beiden Sampler in aller Welt mehrten sich die Anfragen der audiophilen Hörerschaft nach richtig guten Aufnahmen mit Männerstimmen. So ganz kann das Klischee des alternden Herren, der in seinem Musikzimmer zarten Damenstimmen lauscht, also nicht stimmen. In mühevoller Kleinarbeit hat das Team von Accustic Arts grundverschiedene Aufnahmen von häufig unbekannten, aber dafür um so talentierteren Künstlern zusammen gestellt.
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Antonio Vivaldi – Die vier Jahreszeiten / Le Quattro Stagioni
Die vier Jahreszeiten dürften zu den am häufigsten aufgenommenen klassischen Werken zählen und auch diese Einspielung aus dem Jahr 1992 ist bereits mehrfach veröffentlich worden. Zuerst als CD beim Schweizer Divox Label, dann bei Cisco Music in den USA auf LP, danach bei First Impression Music auf Hybrid-SACD und jetzt schlussendlich als neu gemasterte LP mit Direct Metal Mastering von Pauler Acoustics in Deutschland. Um die Geschichte noch ein wenig ungewöhnlicher zu machen, könnte man noch erklären, dass die Schweizer Lizenz an Silk Road Music in Hong Kong gegangen ist und von dort auch das schöne Klappcover stammt. Die LP hingegen wird in Deutschland auf 180g Vinyl gepresst.
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Phil Collins - ... But Seriously
Mit "... But Seriously" veröffentlichte Phil Collins 1989 sein viertes Soloalbum. Nach der "Invisible Touch"-Tour mit seiner Band Genesis, die einen der größten Erfolge seiner Karriere markierte, nahm er sich anderthalb Jahre Zeit, um an den sozialkritischen und politischen Songs des Albums zu feilen. Heraus kam eines der bestverkauftesten Alben der Musikgeschichte, das mit Hits wie "I Wish It Would Rain Down", "Do You Remember" oder "Something Happened on the Way to Heaven" die Charts eroberte und für den Titel "Another Day in Paradise" zudem mit dem Grammy-Award ausgezeichnet wurde.
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The Hot Club of San Francisco - Yuerba Buena Bounce
Yerba Buena Bounce ist die zehnte Veröffentlichung des Hot Club of San Francisco, Amerikas ältester aktiven Gipsy-Jazz-Truppe. Das Quintett wurde von Django Reinhardt und Stephane Grappelli in Frankreich inspiriert. Der Sound des Ensembles versetzt den Zuhörer zurück in verrauchte Bars der 30er-Jahre. Jetzt erstmals als 200g-Doppel-LP mit 45 rpm!
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Best Audiophile Voices IV
In der Serie der besten audiophilen Stimmen von Premium Records in Singapur ist dies der vierte Titel. Die an sich schon klanglich guten Einzeleinspielungen wurden von Altmeister Tohru Kotetsu in Zusammenarbeit mit Kazuo Kiuchi von Combak neu gemastert und erscheinen jetzt als XRCD. Der juristische Aufwand, einen Sampler ein weiteres Mal in geänderter Form zu präsentieren, ist enorm und der größte Kostenpunkt in diesem Projekt sind die Anwaltsrechnungen für die vielen separaten Verträge.
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Lorin Maazel & The Cleveland Orchestra - Mussorgsky: Pictures At An Exhibition
Modest Mussorgsky setzte mit der Klaviersuite "Bilder einer Ausstellung" dem Architekten Viktor Hartmann ein musikalisches Denkmal. Eine posthume Ausstellung von Reisenotizen, Buchillustrationen und Architekturentwürfen seines Freundes inspirierte den Komponisten zu dem Zyklus aus zehn musikalischen Bildern, die durch eine viermal wiederkehrende Promenade gegliedert werden. Zu Mussorgskys Lebzeiten spielte das Werk keinerlei Rolle - erst nach der Orchesterbearbeitung durch Maurice Ravel im Jahr 1922 wurden die "Bilder einer Ausstellung" populär.
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Liza Minnelli - Highlights from the Carnegie Hall Concerts
Als eine von wenigen Künstlerinnen und Künstlern schaffte es Liza Minelli, im Laufe ihrer Karriere gleich alle vier wichtigen Preise der US-Unterhaltungsindustrie einzuheimsen: Oscar, Grammy Award, Emmy und Tony Award. In der Rolle der Varietékünstlerin Sally Bowles im Film "Cabaret" wurde die Tochter von Judy Garland weltberühmt und mit dem Titelthema des Scorsese-Films "New York, New York" - später ein Welterfolg in der Interpretation durch Frank Sinatra - sang sie der Stadt ihre inoffizielle Hymne.
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Esther Ofarim - Esther
Zu diesem Album hat Winston MA eine besondere Beziehung. Er hatte es auf einer frühen Messe der Unterhaltungselektronik in Deutschland gehört und sich um eine Vinylversion für Hong Kong bemüht. Die Mindestabnahme waren jedoch 1.000 Stück und diese würden als Import aus Deutschland sogar mehr als das doppelte des üblichen LP-Preises kosten. Zudem verstand niemand die seltsamen Sprachen wie Deutsch, Spanisch oder gar Hebräisch. Nach einem langsamen Start verkauften sich die LPs innerhalb eines Jahres und es wurde diverse Male nachgefertigt. Jetzt erscheint das 32-Bit-Mastering und zeigt sich noch einmal als deutliche Verbesserung gegenüber der mehr als 10 Jahre alten XRCD-Version.
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Robert Shaw & The Atlanta Symphony Orchestra - Stravinsky: The Firebird
Dass der erst 27-jährige Igor Strawinsky mit "Der Feuervogel" ("L'Oiseau de feu") eines seiner bekanntesten Werke komponierte, verdankte er zuallererst dem Unwillen eines Kollegen. Als der russische Impressario Sergej Djagilew für sein Ballets Russes im Jahr 1910 ein Stück über die Legende vom Feuervogel plante, beauftragte er den Komponisten Anatole Liadow mit einer Vertonung. Dieser konnte nach sechs Monaten nicht eine Note auf dem Papier nachweisen, und so erst kam Strawinsky, der damals außerhalb Russlands noch völlig unbekannt war, zu der Auftragsarbeit. Ein Glücksgriff, wie sich zeigen sollte, denn seine Komposition wurde ein durchschlagender internationaler Erfolg. Sie macht einige der anrührendsten und zugleich gekonntesten musikalischen Bilder hörbar, die es in der Kunst gibt.
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Chicago - 17
Das Werk Nummer 17 aus dem Jahr 1984 sollte Chicagos erfolgreichstes Album werden und enthielt gleich vier Top-20-Hits. Die Kombination aus Rock, Jazz und Soul erlebte einen letzten Höhenflug, bevor Sänger Peter Cetera die Band verließ. Kritiker mögen Chicago nie besonders geschätzt haben, doch mehr als sechs Millionen Verkäufe nur dieses Albums sprechen eine deutliche Sprache. Enthält die Hits You’re the Inspiration, Stay the Night, Hard Habit to Break und Along Comes A Woman.
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The Doobie Brothers – What were once Vices are now Habits
Mit dem vierten Doobie-Brothers-Album aus dem Jahr 1974 sollte die Band auf unerwartete Weise ihren ersten Nummer-Eins-Hit in den USA haben. Black Water, eigentlich nur eine B-Seite auf der Single-Auskopplung, zog die Radiostationen magisch an. Die Songs klingen durch die Kollaboration mit den Memphis Horns und Jeff Baxter von Steely Dan an der Gitarre deutlich mehr nach Südstaatenrock, behalten jedoch dank der zwei Schlagzeuge eindeutig den Charakter der Doobie Brothers.
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Patricia Barber - Nightclub (2012 Re-Master)
Das ursprüngliche Café-Chicago-Mitglied Patricia Barber bietet auf ihrem sechsten Album eine Sammlung langsamer Standards, die sich geradezu perfekt für einen regnerischen Tag eignen. Sie gibt hierbei Klassikern wie Autumn Leaves, I Fall in Love to Easily, Bye Bay Blackbird und auch Alfie eine spannende Seite und zeigt, was ein Vollprofi selbst mit so bekannten Stücken noch neu erschaffen kann. Neues Master mit Bonus-Track!
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Martin West & San Franciso Ballet Orchestra – Delibes: Sylvia, Coppélia
Der Franzose Leo Delibes schrieb die beiden Opern Sylvia (1870) und Coppélia (1876) explizit für Ballettaufführungen mit einem kompletten symphonischen Orchester und beschritt damit Neuland für das damalige Verständnis von Ballettmusik. In Sylvia findet sich sogar bereits das bis heute in symphonischen Werken ungewöhnliche Saxophon. Leo Delibes Zeitgenosse Tchaikovsky kommentierte, dass er sich nie getraut hätte den Schwanensee zu schreiben, wäre ihm Sylvia bereits bekannt gewesen.
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Jaco Pastorius - Jaco Pastorius
Kritiker behaupten, die Veröffentlichung von Jaco Pastorius Soloalbum im Jahr 1976 hätte die Welt des elektrischen Basses für immer verändert. Pastorius dürfte vom Namen her nicht jedem etwas sagen, doch stand er hinter dem Sound von Weather Report und war der Bassist auf Werken von Joni Mitchell aus den späten 70er Jahren. Hier hören wir Pastorius mit einer All-Star-Band, bestehend aus Mitgliedern wie Herbie Hancock, David Sanborn und Michael Brecker. Klanglich enorm offen und mit herausragender Mikrodynamik gesegnet.
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John Lanchbery & Orchestra of the Royal Opera House: Ferdinand Herold – La Fille Mal Gardée
John Lanchbery war 13 Jahre lang 1. Dirigent des Royal Ballet in London und hat sich in dieser Zeit um die Modernisierung des Balletts verdient gemacht. Sein wichtigstes Werk war jedoch mit Sicherheit diese Einspielung von La Fille Mal Gardée aus dem Jahr 1962. Das ORG Re-Issue der London Blueback wurde von Bernie Grundman von den Masterbändern neu bearbeitet und auf zwei 45 rpm LPs geschnitten. Dies erlaubt viel Platz für Dynamik und feinste Details. Limitiert auf nur 2.500 Exemplare weltweit.
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James Taylor - Flag
Als das Nachfolgealbum zum gigantisch erfolgreichen JT im Jahr 1979 erschien, war die Enttäuschung vielerorten groß. Das Album sollte zwar in die Top 10 kommen und langfristig mehr als zwei Millionen Mal verkauft werden, doch enthielt es schlichtweg wenig radiokompatibles Material. James Taylor besang Charaktere der amerikanischen Arbeiterklasse, coverte die Beatles und ließ gefühlvolle Balladen in bestem Studiosound aus seiner Gitarre perlen. Aus heutiger Perspektive ist dies ein wunderbares Album und man ist ganz froh, dass auf Radiomusik verzichtet wurde.
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Stevie Wonder – Innervisions
Das letzte Album der Serie der Stevie-Wonder-Klassiker bei Audio Fidelity erscheint mit einer Auflage von nur 3.000 Stück und stammt aus dem Jahr 1973. Bei der Verleihung der Grammys wurde Innervisions nicht nur als bestes Album ausgezeichnet, sondern erhielt noch einen weiteren Grammy für die Erstellung der Aufnahme. Stevie Wonder spielte fast alle Instrumente selbst und kombinierte sie in mühevoller Kleinarbeit im Studio zu einem die Zeit prägenden Klangbild.
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James Taylor – Mud Slide Slim and the Blue Horizon
Das dritte Soloalbum von James Taylor stammt aus dem Jahr 1971 und enthielt mit dem von Carole King geschriebenen Song You Have Got a Friend seinen einzigen Nummer-Eins-Hit in den amerikanischen Billboard-Charts. Auch Songs wie You Can Close Your Eyes und Long Ago and Far Away sind bis heute Teil eines James-Taylor-Konzerts. Taylor spielt vorwiegend an der akustischen Gitarre und wird von Carole King am Piano begleitet. Wer genau hinhört, entdeckt Joni Mitchell im Hintergrundgesang.
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Ray Charles and Betty Carter
Am 13. und 14. Juni 1961 kam es in Hollywood zu einer denkwürdigen Aufnahmesitzung. So beschreibt es zumindest Produzent Sid Feller, denn das Aufnahmestudio war derartig mit Fans aus den Reihen der Hollywoodschauspieler von Paramount Pictures überlaufen, dass er Probleme hatte, zu seinem Kontrollplatz zu kommen und sich die ständigen Unterbrechungen durch Applaus verbitten musste. Ray Charles selbst hatte die Idee zu einer Aufnahme mit Betty Carter und kombinierte somit zwei der damaligen Superstars für ein ganz besonderes Gänsehautgefühl.
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Ray Charles - Live in Concert
Ray Charles soll angeblich die eigenen Live-Auftritte noch mehr genossen haben als das Publikum - und bei dieser Aufnahme in Los Angeles aus dem Jahr 1964 war das ganz sicher so. Ein 15-köpfiges Orchester mit gleich zwölf Bläsern unterstützt Charles am Piano. Das Konzert wurde in seiner Gesamtheit mitgeschnitten und dann nur noch für die auf eine LP passende Länge gekürzt. So etwas geht nicht ohne kleine Probleme von statten und wer das Gefühl hat, dass man Rays Stimme in den ersten Takten von What'd I Say nicht richtig hört, sollte sich das überraschte Gesicht von Toningenieur Wally Heider vorstellen.
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Ray Charles – Genius + Soul = Jazz
Ray Charles war eigentlich eher für R'n'B oder auch Rock'n'Roll und sogar Countrymusik bekannt. Jazz jedoch war für ihn ein Steckenpferd und er träumte immer davon, einmal eine Aufnahme wie Count Basie mit seiner Big Band zu machen. In gewisser Weise ist ihm das gelungen, denn das von Quincy Jones und Ralph Burns angeleitete Orchester bestand zu einem guten Teil aus den Musikern, die sonst den Count begleiteten. Die Aufnahme wurde 1961 von Rudy van Gelder eingefangen und jetzt von den original Analogbändern neu überspielt.
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Aura Note Premier Testbericht in der audiophil
Marius Donadello schreibt unter der Überschift Glanz und Gloria in der Ausgabe #15 der audiophil über den Aura Note Premier und kommt zu folgendem Fazit: "Mit guten Lautsprechern läuft der Aura Note Premier zur Höchstform auf, vollführt einen gekonnten Balanceakt zwischen Auflösung und Geschmeidigkeit, spielt fließend, voller Klangfarbenreichtum und Atmosphäre. Ein PDF des Test ist jetzt online und weitere Informationen zum Aura Note Premier finden sich hier.
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He Xun-Tian - Tathagata
Tathagata ist ein Wort aus dem Sanskrit und hat mehrere Bedeutungen. Es ist derjenige der vor uns gegangen ist und auch derjenige der einmal kommen wird. In buddhistischen Tempeln ist Tathagata derjenige der die Innere Wahrheit gefunden hat. Somit ist der Titel des Werkes des Shanghaier Musikprofessors He Xun-Tian ambitioniert, insbesondere da es sich um ein Auftragswerk des buddhistischen Bergtempels in Wuxi handelt.
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Leonard Slatkin & St. Louis Symphony Orchestra – Bizet: Carmen / Grieg: Peer Gynt
Das Telarc Label genießt im Kreis audiophiler Musikliebhaber einen guten Ruf für seine spektakulären Aufnahmen, und diese Aufnahme aus dem Jahr 1979 macht dabei keine Ausnahme. Leonard Slatkin treibt die St. Louis Symphony zu dynamischen Höchstleistungen und die heimischen Lautsprecher an den Rand des Hitzetods. Hitze war auch während der Aufnahme ein Thema, denn die Sonne brannte auf die Powell Symphony Hall nieder und man musste während der Aufnahme die Klimaanlage eingeschaltet lassen.
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André Previn & Royal Philharmonic Orchestra – Holst: The Planets
Im Jahr 1986 veröffentlichte Telarc diese Einspielung aus der Watford Town Hall in London. André Previn und das Royal Philharmonic Orchestra fegen mit großer Spielfreude und enormer dynamischer Bandbreite durch die Sternenbilder Gustav Holsts. Freunde von bombastischen Orchesterwerken mit enormem Druck im Tieftonbereich kommen hier auf ihre Kosten. Aufgenommen wurde komplett digital mit einem modifizierten Sony PCM 1610 Recorder unter Verwendung von Schoeps MK2 und MK4 Mikrofonen.
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Erich Kunzel & Cincinnati Symphony Orchestra – Tchaikovsky: 1812 / Capriccio Italien / Cossack Dance from Mazeppa
Achtung - Digitale Kanonen! Mit diesem Aufkleber warnte Telarc auf den LPs dieser Produktion aus dem Jahr 1979 vor den ernormen Dynamiksprüngen bei der Einspielung der 1812. Unter digitalen Kanonen verstand man damals noch die digitale Aufzeichnung echter Kanonen und den Wunsch diese in Originallautstärke in das musikalische Geschehen zu integrieren - und nicht etwas am Computer zusammen gebastelte Soundfiles. Die Warnung gilt jedoch bis heute, denn auch das 32-Bit-Remastering nimmt dieser Aufnahme nichts von der enormen Dynamik und Wucht.
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Seiji Ozawa & Boston Symphony Orchestra – Beethoven: Piano Concerto No. 5 „Emperor“
Beethovens fünftes Klavierkonzert bekam den Beinamen Emperor, da es sich in majestätischer Größe über vorherige Werke hinweg setzt. Halbtaub schrieb Beethoven das Werk, während Napoleon Wien bombardieren ließ und bei der Uraufführung stieß es auf Unverständnis. Ein Werk, in dem das Klavier von einem furiosen Orchester begleitet wird und dennoch Distanz hält, gab es so noch nicht. Gerade diese Kombination passte jedoch hervorragend zum Label Telarc mit seiner Vorliebe für Klassikaufnahmen in großer Besetzung.
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The Very Tall Band
Die Very Tall Band besteht aus den drei Jazz-Giganten Oscar Peterson, Milt Jackson und Ray Brown, sowie dem jungen Schlagzeuger Karriem Riggins. Aufgenommen wurde dieses Live-Album vom 24.-26. November 1998 im The Blue Note Jazz Club in New York City. Die drei Giganten spielten zuvor nur vereinzelt zusammen und dabei selten live. Vielleicht gerade deshalb ergab sich eine lockere Atmosphäre des gegenseitigen Respekts mit viel Platz für einzelne Soli. Am besten ist die Combo jedoch, wenn tatsächlich alle zusammen das Publikum begeistern.
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Tsuyoshi Yamamoto Trio – Autumn in Seattle
Nach langem Bitten war das Trio, das sonst auf Three Blind Mice veröffentlich wird, bereit, für Winston Ma von First Impression Music auch eine Aufnahme bei ihm zu Hause in Seattle zu erstellen. Yamamotos Piano wird begleitet von Ken Kaneko am Bass und Toshio Osumi am Schlagzeug.
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Steve Siu – What a Wonderful World
Steve Siu bietet hier sein zweites FIM-Album als Solist an einem Hamburger Steinway, gespielt in der Ersten Presbyterianischen Kirche in Hollywood. Siu hat sein Spiel weiterentwickelt und während man seinem ersten Album Steve Siu at the Steinway noch nachsagen konnte, es sei zu süßlich, bietet das neue Album einen deutlicheren inneren Spannungsbogen, der den einzelnen Stücken mehr Ausdruck verleiht. Der wirkliche Star ist jedoch die Aufnahmequalität mit einer wunderbaren Mischung aus Direktklang des großen Steinway und dem Nachhall der Kirche.
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Ella Fitzgerald – Like Someone in Love
Die frühe Stereo-Aufnahme aus dem Jahr 1957 warb auf dem Cover mit dem Hinweis A True Panoramic High Fidelity Record und meinte damit das breit gestaffelte Orchester von Frank DeVol, welches die Hintergrundmelodien zur unvergleichlichen Stimme von Ella Fitzgerald beitrug. Ebenfalls als Gastmusiker ist Stan Getz mit einem warmen Saxophonton dabei. Das Album bietet Balladen in bestem 50er-Jahre-Stil.
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Ben Webster meets Oscar Peterson
Auf Verve Records erschien im Jahr 1959 dieses Zusammenspiel von Ben Webster und dem Oscar Peterson Trio. Das Album folgte auf die Soulville-Reihe Ben Websters und beschäftigt sich mit dem Thema der Ballade im Jazz. Ben Websters Tenor-Saxophon passt perfekt zu diesem Genre und Oscar Peterson hält sich mit Be-Bop-Einlagen zurück. Dadurch erhält sich das Nachtclub-Gefühl der ganzen Aufnahme.
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Yo-Yo Ma Plays Ennio Morricone
Ennio Morricone gilt als der Altmeister der italienischen Filmmusik. Für diese Einspielung aus dem Jahr 2004 leitet er selbst das Roma Sinfonietta Orchestra mit Yo-Yo Ma als Gaststar am Cello. Morricone selbst war überrascht, wie enorm der Einfluss eines solchen Solisten auf den Klang des Orchesters war. Diese Einspielung der populären Filmmusiken eröffnet neue Dimenstionen der Kompositionen, ohne dabei den Hintergrund der Film verschwinden zu lassen.
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Chet Atkins - Sails
Chet Atkins feierte seine großen Erfolge als Countrymusiker aus Nashville und kassierte im Laufe seiner langen Karriere beeindruckende 11 Grammys. Er selbst sah sich jedoch gar nicht so sehr als Country-Spezialist, sondern neigte durchaus der Jazz-Gitarre zu. Sein später Vertrag mit CBS erlaubte ihm viele musikalische Freiheiten zur eigenen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet. Sails aus dem Jahr 1987 mag im ersten Augenblick wie eine typische New-Age-Produktion mit Wellenrauschen und Gitarre klingen, doch es ist eine spannende Kombination aus Jazz, Country und entspannendem Pop.
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Lynyrd Skynyrd - Street Survivors
Street Survivors aus dem Jahr 1977 sollte zu einem tragischen Hitalbum für Lynyrd Skynyrd werden. Nur drei Tage nachdem das Album - mit der in Flammen stehenden Band auf dem Cover - erschienen war, stürzte die Truppe in einem Privatflugzeug auf dem Weg von einem Konzert zum nächsten ab. Bandleader Ronnie Van Zant und Gitarrist Steve Gaines starben, während die anderen Bandmitglieder verletzt wurden. Kurze Zeit danach löste sich die Band auf. Das Plattenlabel MCA ließ schnellstmöglich das Cover der LP ändern und im Nachhinein erscheinen Songs wie That Smell auf düstere Weise prophetisch.
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