Pied Piper
Dieses Album enthält verträumte Zusammenspiele von Mike Garson am Piano und Jim Walker an der Querflöte. Garson gilt als der vielseitigste heute aktive Pianist und spielte mit so unterschiedlichen Stars wie Herbie Hancock, Bill Evans und David Bowie. Walker war ursprünglich Mitglied der Los Angeles Philharmonic und ist heute der wohl am meisten vertretene Flötenmusiker wenn es um Filmmusik geht und hat in mehr als 500 Produktionen mitgewirkt.
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Gladiator
Der Soundtrack zum Ridley Scott Film stammt von Altmeister Hans Zimmer und Lisa Gerrard von Dead Can Dance. Die Aufnahme gewann den Grammy für die beste Filmmusikproduktion des Jahres 2000 und die Produktion fand in den Air Studios in London statt. Die Originalaufnahmen wurden von Bernie Grundman überarbeitet und auf vier LP-Seiten verteilt um den dramatischen Dynamiksprüngen genügend Luft einzuräumen.
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Lee Morgan - Tom Cat
Wenn ein großes Label im Jahr 1964 ein Album mit Starbesetzung aufnimmt und dieses erst im Jahr 1980 veröffentlicht wird, dann ist etwas schief gelaufen. So auch in diesem Fall. BlueNote war Opfer des eigenen Erfolges mit dem Lee Morgan Album Sidewinder geworden und alle Energie wurde investiert um ein weiteres Album zu finden, dass es in die Pop-Charts und in die Vorabend-TV-Serien schafft. Darüber wurde das wesentlich komplexere Album Tom Cat schlichtweg vergessen.
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Dextor Gordon - Doin' Allright
Dexter Gordon gab nach langen Drogenproblemen Anfang der 60er Jahre sein Comeback bei BlueNote und mit "Doin' Allright" lief es in der Tat recht gut. Der frisch geläuterte kam mit enormer Spielfreude und gebremster Melancholie zurück in die Szene und 1961 wurde dieses Erfolgsalbum veröffentlicht.
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Rickie Lee Jones - Flying Cowboys
Nach fünfjähriger Abstinenz kehrte Rickie Lee Jones mit diesem Album 1989 zurück und schloss an frühere Erfolgsalben wie „Pirates" an. Auch wenn die Songs häufig von Pferden, dem einfachen Landleben oder sogar Rodeos handeln, ist dies keinesfalls ein Countryalbum. Steely Dan Produzent Walter Brecker gelang es grandios all zu gigantische Phantasien der Jones einzufangen und in ein wunderschönes und geradezu fröhliches Album zu verpacken.
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Stevie Wonder - Talking Book
Stevie Wonder wurde schon in frühen Jahren zum Star und veröffentlichte sein erstes Album beim Motown Label im Alter von nur 12 Jahren und war bereits in den 60er Jahren ein Star des R&B. Das Album Talking Book aus dem Jahr 1972 war sein neunzehntes Album und er hatte mittlerweile alle Rechte an seinen eigenen Veröffentlichungen und sein eigenes Tonstudio. Er begann sich musikalisch von den Scherenschnittartigen Motiven seiner vorherigen Alben abzusetzen und die verwendeten Texte sind stärker autobiographisch und sogar erstmals mit politischem Unterton.
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Billy Idol - Rebel Yell
Rebel Yell war 1984 der kommerzielle Durchbruch für Billy Idol. Der Brite war neben Duran Duran das zweite Produkt der frisch aufkeimenden MTV-Ära und sein blonder Stoppelhaarschnitt wurde für den ehemaligen Punkrocker zum Markenzeichen in der Welt des Synthie-Pop. Mit explosivem Gitarrenspiel von Steve Stevens und Idols einprägsamer Gesangsstimme gelangte die neuartige Mischung in die US-Charts.
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Laura Nyro - Time and Love: The Essential Masters
Laura Nyro gehört zu denjenigen Künstlern, deren Songs erst durch die Interpretation durch andere bekannt wurden. Barbara Streisand und Blood, Sweat & Tears profitierten und The Fifth Dimension sollten mit ihren Werken Hits abliefern. Die 1947 in New York geborene Amerikanerin wurde von David Geffen entdeckt, der seinen Job hinwarf um für dieses Ausnahmetalent als Manager agieren zu können. Die Musik von Laura Nyro läutete das Hippie-Zeitalter in New York ein. Die Grenzen zwischen Gospel, Jazz, Folk und Broadway verschwammen in ihren Aufnahmen vollständig.
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Gipsy Kings - Gipsy Kings
Die Gispy Kings wurden ursprünglich unter dem Namen Los Reyes in Frankreich gegründet und spielten beherzten, doch traditionellen Flamenco. Die Söhne bekannter Flamenco Künstler spielten in Bars und auf Hochzeiten und lebten nach eigenen Worten wie Zigeuner, ohne jedoch mit den ersten Platten kommerziellen Erfolg zu haben. Das änderte sich 1986 mit dem neuen Bandnamen Gipsy Kings und Produzenten Claude Martinez. Das Debütalbum aus dem Jahr 1987 sollte ein Welthit werden und den Flamenco als Musikrichtung modernisieren.
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Kate Bush - Hounds of Love
Das fünfte Kate Bush Album aus dem Jahr 1985 vertrieb Madonna von Platz eins der britischen Charts und Widersprach allem, was man über erfolgreiche Pop-Musik zu Wissen glaubte. Kate Bush produzierte die zwei Suiten dieses Albums in ihrem Heimstudio mit seinen 48 Tonspuren und nutzte die technischen Möglichkeiten um das Studio selbst als Instrument einzubinden. Das klangliche Resultat war bahnbrechend und trotz allem blieben Bushs Texte so komplex, dass Kritiker weiterhin nach Fußnoten fragten.
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Sinatra at the Sands
Frank Sinatra. Count Basie und sein Orchester. Quincy Jones als Arrangeur und Dirigent. Das Sands Casino in Las Vegas im Jahr 1966. Ein Frank Sinatra in der Form seines Lebens vor einem Publikum von 1000 Besuchern in einem gnadenlos eng gefüllten Saal mit den größten Hits dieser Zeit. Neunzig Minuten Frank Sinatra im angesagtesten Casino von Las Vegas. Eine seit Jahren perfekt eingespielte Jazzband. Ein austrebender Dirigent, der auch ganz andere Dinge hätten tun können. Und eine MFSL Version zum Träumen.
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Elvis Costello - Armed Forces
Die meisten Songs auf diesem Album aus dem Jahr 1979 schrieb Elvis Costello während des Tourens mit den Attractions. Im Gegensatz zum lauten Vorgängeralbum "This Year's Model" ist Armed Forces durchgängig melodisch und vielleicht gerade dadurch sind die politischen Texte so schön eindringlich. Die Kritiker sind sich nicht einig, ob Costello auf diesem Album seine zwischenmenschlichen Probleme nur versteckte, oder als Popmusiker getarnt erstmals vollständig auslebte.
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Vivaldi: Le Quattro Stagioni - Omaggio a Stradivari
Dieses Werk ist eine Homage an den italiensichen Violinenbauer Stradivari. Seine zeitlosen Instrumente wurden für diese Einspielung unter Salvatore Accardo verwendet. Die ursprüngliche Aufnahme stammt aus dem Jahr 1987 und ist als Hommage an Stradivari zu verstehen.
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Aaron Neville: Warm Your Heart
Aaron Neville hat eine der einprägsamsten Stimmen der Welt. Sein Falsetto ist jedem auf Anhieb bekannt, sobald er den ersten Ton erklingen läßt. Dieses Album enthält eine Viezahl von Balladen, hat in den USA die Charts gestürmt und wurde von Linda Ronstadt co-produziert. XRCD Überspielung von den analogen Originalbändern.
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Nat King Cole – Love is the Thing
Nachdem das Nat King Cole Trio als Jazzcombo über Jahre erfolgreich waren, forcierte das Label Capitol Records die Solokarriere von Nat King Cole. Mit ergreifenden Balladen als romantisch eleganten Blues mit einem Streichorchester im Hintergrund, arrangiert und geleitet von Gordon Jenkins, war das 1957 erschienene Album "Love is the Thing" nicht minder erfolgreich und wurde im selben Jahr Nummer eins der Billboard Charts. Allein der Titel „When I fall in Love" ist seitdem auf fast hundert Alben aufgetaucht, die Coverversionen nicht mitgerechnet, und lässt Sie wie das ganze Album fantasievoll in Erinnerungen vergangener Jahre schwelgen.
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Nat King Cole – The Very Thought of You
Dieses Album aus dem Jahr 1958 unterstreicht einmal mehr die reizvoll sehnsüchtigen Interpretationen der Liebeslieder aus den 50er Jahren. Wer hier jazzigen Hintergrund, wie mit dem Nat King Cole Trio erwartet, wird mit einer mehr als einfühlsamen warmen Stimme des 40 jährigen Nat King Cole überrascht. Seine Balladen auf diesem Album unterstützt durch ein verträumtes Streichorchester unter Gerry Jenkins laden Sie in die Verliebtheit der 50er Jahre ein.
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Ben Webster - See You at the Fair
Ben Webster galt als einer der der drei großen Swinger unter den Tenor-Saxophon Spielern. Neben Coleman Hawkins, seinem größten Einflussgeben und Lester Young bot er einen ruppigen und kräftigeren Stil, der sich bei Balladen zum schnurren einer zufriedenen Katze ändern konnte. Ben Webster hatte schon mit Duke Ellington gespielt und dieses Album aus dem Jahr 1964 sollte sein letzten US-Werk sein, denn dort galt sein Spiel als altmodisch im Vergleich zu den vielen jungen und deutlich experimentelleren Tenor-Saxophonisten der 60er Jahre.
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Charles Mingus – Mingus, Mingus, Mingus, Mingus, Mingus
Bassist Charles Mingus galt zu seinen Lebzeiten als unangenehmes Genie. Niemand bezweifelte seine Fähigkeiten am Bass und seine noch viel weiter reichendes Genie als Arrangeur, doch sein Talent einen Streit nicht nur mit seinen Mitspielern, sondern gleich auch noch mit den Zuhörern eines Live-Konzerts zu suchen, hielt viele Menschen auf Abstand. Wenn Charles Mingus alles endlich zu seiner Zufriedenheit hatte, wie bei dieser Aufnahme aus dem Jahr 1963, dann waren die Ergebnisse in der Tat phantastisch.
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John Coltrane – Coltrane
John Coltrane änderte seine Spielweise im Laufe seiner vergleichsweise kurzen Karriere so häufig und so radikal, dass mitunter schwierig ist, ihn auf frühen Aufnahmen an denen er als Mitmusiker teilnahm, wiederzuerkennen. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1962 war die dritte für das Impulse Label und markiert eine Phase enormer Kreativität bei der innerhalb weniger Wochen Material für mehrere LPs eingespielt wurden.
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Gil Evans – Out of the Cool
Gil Evans hatte zuvor drei legendäre Alben mit Miles Davis aufgenommen und folgte nun mit Out of the Cool beim Impulse Label. Weniger als Pianist, denn als Arrangeur eines großen Jazz-Orchesters sollte man ihn hier wahrnehmen. Die teilweise aus seiner Feder stammenden Kompositionen erreichten eine enorme musikalische Dichte und die Aufnahme stellt dynamische Limitierungen des Aufnahmejahrs 1961 in Frage.
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Kenny Burrell – Midnight Blue
Gitarrist Kenny Burrell hat seine präzise Spielweise über die Jahre weniger verändert als manch anderer Kollege. Vielleicht musste er dies auch schlichtweg nicht, denn er war einer der begehrtesten Session-Musiker seiner Zeit und hat mit praktisch allen Größen des Jazz zusammen gespielt. Midnight Blue aus dem Jahr 1963 wurde sein bekanntestes Album für das BlueNote Label. Gleichzeitig auch eines der am Besten klingenden Werke der damaligen Zeit.
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Ike Quebec – It Might As Well Be Spring
Dieses Album aus dem Jahr 1961 wurde nur zwei Wochen nach "Heavy Soul" mit der gleichen Truppe bei BlueNote eingespielt und zeigt mit wie viel Energie Ike Quebec seine Rückkehr anging. Das Album besteht aus romantischen und bekannten Standards denen Quebec mit dem Hard Bob Spiel seines Tenor-Saxophons den eigenen Stempel aufdrückt. Ein ausgesprochen sinnliches Hörvergnügen.
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Jackie McLean – Jackie’s Bag
Dieses Album ist eine musikalische Wundertüte. Es wurde aus verstreuten Aufnahmen, die über einen 20 Monate Zeitraum mit zwei unterschiedlichen Combos zu Stande gekommen waren, zusammengestellt. Die ersten drei Titel entstanden während der ersten Session für BlueNote als Leader im Januar 1959 und die folgenden sechs Stücke stammen aus dem September 1960 mit Tina Brooks als offiziellem Leader. Letzter wurden in Japan unter dem Titel Street Singer separat veröffentlicht.
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The Three Sounds – Bottoms Up!
Die Three Sounds waren eine der beliebtesten Jazz-Combos der späten 50er und frühen 60er Jahre. Mit ihrem warmen und bluesbeinflußten Art den Jazz zu spielen wurden das Trio häufig im Radio gespielt und echte Jazzer rümpften die Nase aufgrund der einfachen Melodien und betiteln die Musik als Lounge-Jazz. Das Stereo Album aus dem Jahr 1959 ist ein wunderbares Beispiel für die fröhliche Art den Jazz zu Spielen und den Titelnamen würde auf deutsch wohl mit „Hoch die Tassen" übersetzt.
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Sonny Rollins – Volume 2
Sonny Rollins gehörte zur Zeit dieser Aufnahme 1957 bereits zu den gefragten Stars der Jazz-Szene und nahm gleichzeitig für verschiedene Label auf, ohne sich jedoch an ein einzelnes vertraglich zu binden. Folgerichtig hieß das zweite Album für BlueNote auch einfach Ausgabe 2. Die Mono-Aufnahmen klangen im Gegensatz zu den experimentelleren Aufnahmen die Rollins zeitgleich ebenfalls einspielte für viele Kritiker damals zu ruhig und gerade darin wurde in den späteren Jahren ihre Stärke entdeckt.
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